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Dienstag, Juli 11, 2017

Drip, Drip, Dripster für leckere Wasser



So, ihr Lieben, jetzt habe ich euch lange genug auf die Folter gespannt. Und nicht, dass ihr denkt, ich wollte es besonders dramatisch machen, mir fehlt oft einfach nur die Zeit. Gestern beispielsweise musste ich dringend das Skript für das nächste Seminar fertig machen und die beiden nächsten Exkursionen vorbereiten und so gibt es den Eintrag zum Dripster, meinem neuen Gerät für die Zubereitung von leckeren Wassern, erst heute.

Und so sieht der Dripster, der Tropfer, wenn man so will, aus:


Dreiteilig mit Wasserreservoir oben, dann dem Filter, beides aus bpa-freiem Polystyrol und damit für Lebensmittel der besten Kunststoffvariante, und unten dann einem Pyrex-Becherglas zum Auffangen des Extraktes.


Wie ich schon erzählt habe, lief der Dripster mir auf der Biofach  über den Weg. Eigentlich ist er gedacht zum Herstellen von "cold brew coffee". Auf der Biofach am Keiko-Stand wurde aber "cold brew green tea" hergestellt. Und schon ging mein Kopfkino an: Was mit grünem Tee funktioniert, muss auch mit Kräutern und Blättern und Obst funktionieren. Und auch mit frischen. Also habe ich alles ausprobiert:


Hier - damit ihr es mal seht, wie es eigentlich gedacht ist - die cold brew coffee Variante.


Pulver rein, anfeuchten, Wasserreservoir füllen und "drippen" lassen....





Die Idee, die dahinter steckt ist ganz einfach: das Verhältnis zwischen gelösten Aromen und Bitterstoffen/Säuren im Getränk verschiebt sich zugunsten der Aromen weil weniger Bitterstoffe und Säuren gelöst werden wenn das "Brühwasser" kalt ist und die Extraktionszeit länger. Dadurch wird der Kaffee bekömmlicher und weist eine größere Aromenvielfalt auf. Fruchtiger soll er schmecken und tatsächlich, das tut er auch, soviel habe ich probiert, um das bestätigen zu können. Hier erfahrt ihr mehr zu Cold Brew Coffee.

So und nun aber zu meinen Experimenten. Statt Kaffeepulver habe ich einfach klein gewürfeltes Obst und Wildpflanzen genommen und die Schwerkraft, die Aufprallenergie der Wassertropfen und die Wasserlöslichkeit der Aromen und anderer Inhaltsstoffe genutzt um "leckere Wasser" herzustellen.


Für die herkömmliche Herstellung der "leckeren Wasser" findet ihr zahlreiche Rezepte in "Detox, Baby!", ihr könnt aber alles ausprobieren, was euch an essbaren Kräutern, Obst und Gemüse einfällt.

Ich habe es zunächst mit Mango-Wiesen-Salbei und mit Erdbeere-Minze/Zitronenmelisse probiert. Schaut mal, wie schön das rosafarbene Erdbeerwasser ausschaut. Und es schmeckt so fein.



Was mir auch gut gefallen hat, war das beruhigende Geräusch, wenn die Tropfen ins Auffangglas tropfen.

Denkt daran, dass ihr die Wildpflanzen/Früchte sehr klein schneidet, damit die Oberfläche groß genug ist damit Stoffe aus den Zellen gelöst werden können. Beim Versuch mit Ingwer waren die Scheiben zu groß und der Geschmack dann sehr zart.


Vielleicht wollt ihr es auch mal ausprobieren, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichtet. Heute wird es bei mir einen Auszug aus Maulbeerblättern und weißem Pfirsich geben, dazu demnächst dann noch mehr.


Den Dripster haben übrigens zwei Jungs aus Hamburg erfunden, die haben ihn mir zum Testen zur Verfügung gestellt - danke dafür. Im Übrigen will ich an dieser Stelle mal erwähnen, dass dieser wie alle anderen "Produkttests", die ich hier vorstelle unbezahlt ist - hier wird nur vorgestellt, was mir gefällt! Mehr Infos und den Dripster findet ihr hier.

Freitag, Juni 26, 2015

Schokovariationen mit Mango und Wildpflanzen



Ihr Lieben, weil euch die Lindenblätter-Schoko-Mousse vorgestern so gut gefallen hat - gibts noch ein bisschen Dessert-Nachschlag. Zur Mousse gab es beim letzten Seminar nämlich Baby-Dedicakeshun - den leckeren rohköstlichen Kuchen von Raw Living -  und Mango mit Maracuja.

Dieses Dessert hat nur Vorteile:
1. macht es richtig satt und das rohköstlich und wild und vegan
2. hilft es hervorragend gegen Schokoladenheißhunger
3. ist es reich an Wildpflanzen - versteckt in der Mousse
4. ist es ebenso leicht herszustellen wie jeder andere Smoothie

Was braucht man mehr, um einen gelungenes Rohkostmenü abzuschließen - ich kanns euch sagen - dasselbe am nächsten Tag nochmal:




Wenn ihr auch mal dabei sein wollt - dann schaut mal hier im Programm der Pension "Aufatmen" findet ihr alle Infos.
Und das Rezept für die Schokomousse mit Minze und Lindenblättern findet ihr auf Seite 79 im Buch.

https://www.amazon.de/Wild-roh-besten-Smoothies-Wildpflanzen/dp/3800184419/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=maxtremefoto-21&linkCode=w00&linkId=HAM3SJNEJXKJ2JZ7&creativeASIN=3800184419


Dienstag, August 19, 2014

Chia-Chia-Chia-Pudding

Ich liebe Chia-Pudding, zum einen weil er super einfach herzustellen ist, zum anderen, weil er so lange sattmacht. Für diesen hier haben wir beim "Rohkostseminar in den Bergen"* eine Blütenmilch auf der Basis von Mandeln und Datteln mit vielen vielen Sommer-Wiesenblüten verwendet. In "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" findet Ihr das Rezept für Löwenzahnblütenmilch auf Seite 91, welches Ihr beliebig abwandeln könnt, z.B. könnt ihr genauso einfach eine mit Vanille verfeinerte Mandelmilch herstellen. Dann einfach nur Chiasamen einrühren und alles quellen lassen, bis es fest ist. Hmmmm, was für ein Genuss.

Na gut, Chia-Pudding sieht schon ein bisschen nach Froschlaich aus - aber die vollreife Mango oder jetzt auch Beerenfrüchte machen das leicht wieder wett.

Ich glaube, ich brauch gleich Nachschub....

*Achtung: Neue Termine in Planung für 2015 - meldet Euch unter info(ät)christine-volm(punkt)de, wenn Ihr Interesse habt, daran teilzunehmen.

Samstag, März 29, 2014

Exotisches oder Heimisches? Regionales oder Saisonales?

Es ist Frühjahr und viele haben bestimmt das Gefühl, es gibt alles nun wieder frisch zu kaufen. Äpfel und Birnen, Erdbeeren, Trauben, der Markt ist geradezu voll wie zur Sommerszeit. Allein ein Blick aufs Etikett verrät: Es ist nicht Sommer, es wachsen keine Erdbeeren und Trauben hier. Nein, sie kommen von ganz weit her. Trauben und Birnen aus Chile oder Südafrika, Paprika aus Israel, Erdbeeren aus Nordafrika und Äpfel aus Neuseeland.
Solche Früchte kaufe ich jetzt nicht, die wachsen nämlich auch bei uns, allerdings im Sommer. Denn nur weil diese Pflanzen regional produziert werden können, heißt das nicht, dass sie auch zu dieser Jahreszeit bei uns produziert werden. Und mit den Lageräpfeln ist es auch nicht mehr weit her, ein Tag außerhalb des Kühlschranks und schon fangen sie an zu Mumien zu werden - was sie eigentlich auch sind, denn Inhaltsstoffe und Vitamine bauen sich auch bei der Lagerung ab. Es ist also eine Frage der Geduld, bis die Einheimischen wieder dran sind. Und was esse ich zwischenzeitlich? Früchte, die ich nicht oder kaum kaufe, wenn es hier genügend Heimisches gibt, die ich aber gerne mag und die hier nicht angebaut werden können: Exoten. Das ist allemal sinnvoller als Trauben aus Chile zu essen.

Kakao, Papaya, Guaven, Avocado, Mango, Maracuja und vieles mehr testen wir in meinen Seminaren zum Thema "Exotische Früchte"


Jetzt ist auf der Südhalbkugel Herbst - Erntezeit für die dort heimischen Früchte. Bei speziellen Versendern wie Orkos oder Tropenkost  können wir uns jetzt eindecken mit dem, was bei uns hier niemals wachsen wird (es sei denn, der Klimawandel...). Jetzt wo es bei uns noch kein Beerchen und Früchtchen gibt, da können wir uns dem Geschmack von Guaven und Rambutan, Papaya, Kakao und Maracuja hingeben. So lässt sich die Zeit bis zu den ersten Erdbeeren gut überbrücken und im Sommer dann, da können wir wieder die wirklich heimischen und hier angebauten Früchte genießen. Das erscheint mir als die beste Variante der rohköstlich-saisonalen Ernährung.


Guave, Maracuja, Rambutan, Mangostan und mehr beim Seminar "Exotische Früchte"






Montag, Februar 24, 2014

Schneebällchen wild und rohvegan

Heute habe ich die Ehre, Annettes Schneebällchen vorzustellen, die natürlich auch eine Rolle in unserem Wildpflanzen-Potluck-Film gespielt haben. Und wenn es in diesem Jahr schon draußen keinen Schnee gibt, dann hat diese süße Schneevariante auf jeden Fall Suchtpotential. Annette ich könnte gerade Nachschub brauchen, da muss ich doch schnell ein paar Kokosflocken und Mangoscheiben einweichen.


Fabriziert hat Annette die Kügelchen aus getrockneten Mango, Datteln und Kokosraspeln.Dazu kamen mit in den Mixer: Brombeerblätter, Erdbeerblätter und Gundermannblätter. Hmm, sie waren ein Genuss.
Wer auf Kokos und Mango steht, kann sich auch Karibiksterne daraus basteln, mit einer leckeren Füllung aus Ananascreme. (Rezept findet ihr auch auf S.133 von Rohköstliches)


http://www.amazon.de/gp/product/3800179806/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&camp=2514&creative=9386&creativeASIN=3800179806&link_code=as3&tag=maxtremefoto-21


Ich bereite mich heute auf Detox, Baby! vor - pünktlich zu Neumond leiten wir am Samstag nämlich die wildgrüne Saftfastenzeit ein - mehr dazu hier.Wer noch teilnehmen möchte - es sind noch Plätze frei. Ihr könnt Euch auch direkt bei mir melden.

Sonntag, Februar 23, 2014

Sonntags-Sushi wild und roh

Ein Highlight unserer Potlucks sind immer Sushi. Im Grunde sind sie ganz einfach hergestellt. Und deshalb gibt es die heute auch gelich mal wieder zum Mittagessen. Vorher aber muss ich noch die passenden Wildpflanzen sammeln, für heute habe ich mir Behaartes Schaumkraut, Bärlauch und Taubnesseln eingebildet (Taubnesseln sind nun auch schon wieder überall zu finden).


Diese Sushi, die Birgit letzte Woche gemacht hat, für den Potluck zur Wildpflanzen-Sendung im SWR, könnt ihr ganz einfach nachmachen.


Reis aus Blumenkohl, Pastinakenwurzel und Cashewkernen herstellen - ihr könnt auch nur Blumenkohl verwenden. Die Füllung besteht aus Mango und Minze beziehungsweise Avocado, Paprika und Vogelmiere.
Euch viel Spaß beim Rollen und Genießen...
Im April oder Mai wird es einen Sushi-Kurs geben - meldet euch schon mal, falls ihr daran Interesse haben solltet.