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Samstag, Dezember 09, 2017

Schokoladengeschenk & Yoga

Heute ist ein ganz wunderbarer Tag, gefüllt mit Reisevorbereitungen, Vorbereitungen für ein Essen mit Freunden morgen und mit einem Iyengar-Yoga-Seminar direkt aus Pune und dem Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute. Ich freue mich sehr über diese Gelegenheit.


Zuvor erzähl ich euch noch von einem der besten Geschenke der letzten Zeit - obwohl, eigentlich sind alle "beste Geschenke", aber dieses ist essbar und damit kriegt man mich immer.
Die liebe Angelika hat mir Schokolade mitgebracht, zu einer Exkursion, an der sie teilgenommen hat. Diese hat sie angefertigt nach meinem Rezept aus Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich, diejenigen, die das Buch haben: Ihr findet es auf Seite 71 mit zwei Varianten.

Ich glaube, Angelika hat das Rezept in den Details ein bisschen verändert - gut so, dazu sind meine Rezepte da - sie sollen inspirieren und zu eigenen neuen Kreationen anregen. Was aber auf jeden Fall drin ist in der Gundermann-Schoggi ist Gundermann bzw. Gundelrebe. (Warum sagt man auch Gundelrebe? Das ist eine andere Geschichte, die ich gerne auf Exkursionen erzähle.)


Ach was habe ich mich gefreut über diese Überraschung und schaut euch mal die Tütchen an - sind die nicht schön? Mit Schmetterlingen und kleinen dicken Bienen.


Wo gibt es denn so etwas noch, die erinnern mich an die Tüten bei unserem Bäcker früher, wo wir Cremehütchen und Fondantkringel gekauft haben.

Und die Schokolade selbst: einfach herrlich. Ich dachte ja dummerweise, ich müsste nicht teilen. Aber: falschgedacht, ratzfatz wurde sie auch zum Liebling der Mitbewohner, die sonst eigentlich keine Rohköstler sind.
Letztendlich freut mich das ja immer besonders, wenn meine Rohköstlichkeiten, meine Rezepte, einfach von allen gemocht werden. Dann wird auch nicht diskutiert, ob irgendetwas vegan oder rohvegan, zucker- oder glutenfrei oder frei von sonstigem Nonsens ist, sondern einfach geschlemmt. So soll das sein.



Es gab übrigens 2 Sorten - die dunklere in der Bienentüte und die hellere in der Schmetterlingstüte. Beide köstlich. Und ich hatte Glück: Mein Favorit war die Dunkle, die anderen fanden die Helle besser.



Kleiner Tipp noch: Wenn ihr auf diesen Link klickt, dann auf "Blick ins Buch" klickt und dann dort bei "im Buch suchen" Gundermann eingebt, dann bekommt ihr auch das Rezept auf Seite 71 angezeigt - viel Spaß damit! 🍫😋


Ich wünsche euch heute einen großartigen und leckeren Tag und morgen zum 2. Advent geht's hier lecker weiter - versprochen.

Freitag, Mai 29, 2015

Wildpflanzen zum Frühstück

So sieht für mich ein ordentliches Frühstück aus. Ich muss dazu sagen, ich frühstücke eigentlich ganz selten, mein Tag beginnt erst mit dem Mittagessen. Aber auf unseren Seminaren gibt es natürlich leckerstes Frühstück mit selbstgesammelten Wildpflanzen und so schaut das dann aus.

Sauerampfer, Labkraut, Wiesen-Pippau, Gundelrebe, Mittlerer Wegerich, Spitz-Wegerich, Wiesen-Bärenklau, Schafgarbe, Frauenmantel, Löwenzahn, Giersch, Taubnessel, Lindenblätter, Pfefferminze und Brennnessel - 15 verschiedene Wildpflanzen für einen guten Start in den Tag
dazu Früchte und Nüsse

Erdnüsse und Maulbeeren...

...Papaya und Wildpflanzen - was will man mehr?



Montag, Mai 12, 2014

Knusprig wildes Rohkostmüsli

Zum rohköstlichen Mittagssnack, den ich Euch gestern vorgestellt habe, reiche ich gerne noch einen wild-rohen Nachtisch. Das kräftige Müsli enthält jede Menge Wildpflanzen, die ich direkt in der Soße verarbeite.
Und ihr ahnt es vielleicht, mit dabei: die Gundelrebe. Bei unserem Seminar in der Pfalz war sie ohnehin der Star und in voller Blüte anzutreffen. Sie macht alles Schokoladige so richtig lecker, deshalb darf sie auch in der Zweierlei Gundermann-Schoggi, die ich in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" beschrieben habe, nicht fehlen.
 Ein Rezept für das Müsli findet ihr beim Klick aufs Bild.

Knusprig wirds wenn der Buchweizen in die Schoggicreme kommt...
Entspannung mit "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" in der Sonne


Freitag, Mai 09, 2014

Yoga & Wilde Rohkost - Italienischer Abend Teil 2

Was gibt es in Italien in jedem Restaurant auf der Dessertkarte? Ja, auch Panna cotta und auch Tiramisu, aber überall, egal wo, kriegt man anständigen italienischen Obstsalat. Und obwohl manche an der Pizza (siehe Blogeintrag von gestern) schon fast erlegen sind, war natürlich für Dessert noch Platz - das ist bei Rohköstlern nicht anders als bei sich anders Ernährenden.

Macedonia mit Mispeln, Mango, Erdbeeren, Ananas und Banane - süß und frisch und ganz natürlich
Einen Unterschied gibt es aber noch: Bei uns darf das wilde Grün nicht fehlen. Und auch an den Erdbeeren lassen wir die grünen Blätter dran (das ist ja fast das Wertvollste an der Frucht). Wilde Blätter oder Samen könnte man natürlich direkt mit in den Salat geben - wir haben es dieses Mal anders versucht, und zum Obstsalat eine Zabaione mit Wildpflanzen gemacht - daher ist sie so grün. Wer sie nachmachen will, orientiert sich an der Blütenmilch aus "Meine liebsten Wildpflanzen-rohköstlich", Seite  : Ihr macht das Ganze etwas weniger flüssig, gebt noch Zitronensaft und viele grüne Wildpflanzen, wie Giersch, Gundelrebe, Wiesen-Pippau, Ferkelkraut und andere mehr hinzu und schon schmeckts ....hmmmm.

Lecker-schmecker-Wildpflanzen-Zabaione
Und morgen gehts hier mit urköstlichem Frühstück und jeder Menge Wildpflanzen weiter...

der morgendliche Blick aus dem Fenster verhieß beim Seminar Yoga und Wilde Rohkost immer nur
 Gutes und viiiiel Grün...

Dienstag, April 22, 2014

Madame Gundelrebe - Special Guest bei Yoga und Wilde Rohkost

Ostern ist vorbei und wir haben wieder herrliches Wetter. Ich liebe diese Abwechslung von Sonne, Wärme und Gewitter. Man spürt förmlich wie alles wächst und sich entfaltet und größer wird und wie die Natur prall gefüllt wird mit Leckereien.
Eine meiner Lieblingsleckereien ist der Gundermann oder die "Gundelrebe", wie ich den Gundermann lieber nenne, weil es vermutlich der ältere Name ist.



Madame Gundelrebe wird auch eine wichtige Rolle spielen bei unserem Seminar Yoga und Wilde Rohkost nächste Woche. So schön wie oben entfaltete sie ihre Blätter und Blüten in der Südpfalz schon vor zwei Wochen und mittlerweile ist sie fast überall bodendeckend zu finden. In keinem alten Buch zur Kräuterheilkunde bleibt sie unerwähnt, weil ihr Gehalt an vielen verschiedenen Inhaltsstoffen sie so heilkräftig macht. Daher ist sie auch großartig geeignet, um uns gesund zu erhalten und sollte nicht verschmäht werden. Wir werden sie genau beobachten, kosten und zu leckeren Gerichten verarbeiten. Da freue ich mich besonders drauf. Und eigentlich könnte ich gleich damit anfangen, da es auch noch einen Artikel fürs Wildpflanzenmagazin abzugeben gilt... oder habt Ihr einen anderen Wunsch? Welche Wildpflanzen spricht Euch gerade am meisten an?

Madame Gundelrebe in Begleitung von Herrn Löwenzahn

Freundinnen im Gras: Madame Gundelrebe und Fräulein Gänseblümchen