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Samstag, April 09, 2016

Susannes Schokoträumchen

Susanne ist Schokoholic und davon profitieren wir immer alle beim Potluck. Denn neben dem leckeren Amuse gueule und der Suppe hat sie es sich nicht nehmen lassen auch noch etwas Süßes zuzubereiten. Und zwar zwei äußerst köstlich Schokogenüsse:


Pralinen aus Kakaobutter, Kakaopulver –- natürlich beides roh und Kokosblütenzucker.  Manche der Pralinen waren noch mit Kokoschips versehen und extra markiert, weil diese nicht roh waren. Kokosblütenzucker ist auch nicht wirklich roh, wird aber sehr häufig in der Rohkostküche verwendet, weil er nicht raffiniert wird und einen niedrigen glykämischen Index hat. Mehr dazu hier. Ich finde das gut zu wissen, entscheiden muss jeder selbst.




Kakaobohnen gab es für diejenigen, die es weniger süß und ganz roh mögen.


Außerdem gab es von Susanne noch eine leckere  – aber Vorsicht Kalorienzähler: sehr reichhaltige – Schokoladencreme aus Kakaobohnen, Datteln... Auch die Creme war völlig roh, mit Datteln gesüßt.

Schokocreme - hier mit rechts hinter den Pralinen mit Topping aus Kakaonibs.
Das Rezept seht ihr unten auf dem Mitschrieb. Beim Potluck tauschen wir nämlich gerne allerlei Infos und das sieht dann so aus. Mehr zum Grünkohlpesto erfahrt ihr im demnächst Eintrag.





Mittwoch, Oktober 22, 2014

Zedernnüsse aus Sibirien und mehr rohköstliche Leckereien

Angefangen hat alles mit Zedernnüssen. Auf den ersten Rohvolutionen war der Stand von VEGA noch klein und die Produktpalette noch übersichtlich. Dieses Jahr in Speyer gab es eine Produktpräsentation, die ich so schön fand, dass ich sie Euch nicht vorenhtalten möchte.

In schwarzen Holzkästen wurden Kakao und Trockenfrüchte sowie Nüsse so ansprechend präsentiert, dass ich einfach nicht anders konnte als fotografieren. Außderm durfte alles gekostet werden.

Die Zedernnüsse waren immer schon köstlich, aber auch die Trockenfrüchte und andere Nüsse sind einen Versuch wert. Alle Produkte sind gekennzeichnet - die Früchte und Nüsse im Shop sind durchweg vegan und roh.

Das ist mal eine Auswahl.

Sauerkirschen und Kakao - eine Versuchung wert

Kakao und Jackfruit

und der Gründer von VEGA: Alexander, ursprünglich aus St. Petersburg, mit einer großen Liebe für Sibieren, wo die Zedernnüsse wachsen

Montag, Mai 19, 2014

Rohköstlich-wilder Schmackofatz-Kakao


Kaffeepäuschen ohne Kaffee? Ja geht das denn? Ja, das geht, denn Kakao ist viel gesünder, und in dieser Variante in Kombination mit Macapulver mindestens genauso anregend und das nicht nur kurzfristig. Die Zutaten in der Makao-Fertigmischung von Pureraw sind Kakao, Maca, Lucuma, Carob (Italien & Peru), Vanille - dazu kann man neben Nussmilch und etwas Süßem auch jede Menge Wildpflanzen in den Mixer geben. Das machen wir auch am kommenden Freitag beim Seminar "Wildes Schokoladenglück" - 2 Plätze sind noch frei - Anfragen gerne per mail oder hier zur Facebook-Veranstaltung.

Samstag, Mai 10, 2014

MIt Wildpflanzen in den Tag starten



Was essen Rohköstler zum Frühstück? Ehrlich? Nichts. Also ich zumindest. Ich bin ein Abendesser und meistens morgens noch satt. Aber bei unserem Seminar gab es auch Frühstück. Cremige Cherimoyas besipielsweise und frische Kokosnüsse - zum Leertrinken und anschließenden Auslöffeln. Ja, wir haben lange gefrühstückt...
Für alle, die ihren Kaffee vermisst haben, gab es Banane in Kakaonibs gedipt - ein Wachmacher, der jeden Kaffee verblassen lässt. Das war aber eigentlich nur der kulinarische Teil, Hauptakteure waren die Wildpflanzen, die wir jeden Morgen gemeinsam gesammelt und bestimmt haben um sie dann gemächlich und gut kauend zu verspeisen. Schaut mal genau hin, was Ihr alles erkennen könnt.


Samstag, März 29, 2014

Exotisches oder Heimisches? Regionales oder Saisonales?

Es ist Frühjahr und viele haben bestimmt das Gefühl, es gibt alles nun wieder frisch zu kaufen. Äpfel und Birnen, Erdbeeren, Trauben, der Markt ist geradezu voll wie zur Sommerszeit. Allein ein Blick aufs Etikett verrät: Es ist nicht Sommer, es wachsen keine Erdbeeren und Trauben hier. Nein, sie kommen von ganz weit her. Trauben und Birnen aus Chile oder Südafrika, Paprika aus Israel, Erdbeeren aus Nordafrika und Äpfel aus Neuseeland.
Solche Früchte kaufe ich jetzt nicht, die wachsen nämlich auch bei uns, allerdings im Sommer. Denn nur weil diese Pflanzen regional produziert werden können, heißt das nicht, dass sie auch zu dieser Jahreszeit bei uns produziert werden. Und mit den Lageräpfeln ist es auch nicht mehr weit her, ein Tag außerhalb des Kühlschranks und schon fangen sie an zu Mumien zu werden - was sie eigentlich auch sind, denn Inhaltsstoffe und Vitamine bauen sich auch bei der Lagerung ab. Es ist also eine Frage der Geduld, bis die Einheimischen wieder dran sind. Und was esse ich zwischenzeitlich? Früchte, die ich nicht oder kaum kaufe, wenn es hier genügend Heimisches gibt, die ich aber gerne mag und die hier nicht angebaut werden können: Exoten. Das ist allemal sinnvoller als Trauben aus Chile zu essen.

Kakao, Papaya, Guaven, Avocado, Mango, Maracuja und vieles mehr testen wir in meinen Seminaren zum Thema "Exotische Früchte"


Jetzt ist auf der Südhalbkugel Herbst - Erntezeit für die dort heimischen Früchte. Bei speziellen Versendern wie Orkos oder Tropenkost  können wir uns jetzt eindecken mit dem, was bei uns hier niemals wachsen wird (es sei denn, der Klimawandel...). Jetzt wo es bei uns noch kein Beerchen und Früchtchen gibt, da können wir uns dem Geschmack von Guaven und Rambutan, Papaya, Kakao und Maracuja hingeben. So lässt sich die Zeit bis zu den ersten Erdbeeren gut überbrücken und im Sommer dann, da können wir wieder die wirklich heimischen und hier angebauten Früchte genießen. Das erscheint mir als die beste Variante der rohköstlich-saisonalen Ernährung.


Guave, Maracuja, Rambutan, Mangostan und mehr beim Seminar "Exotische Früchte"