Ist das ein Wetter heute hier - Sonne satt. Daher werde ich meine Mittagspause auch gleich draußen verbringen. Nach diesem Wochenende, dass ich ja die meiste Zeit in geschlossenenen Räumen und im Auto verbracht habe ist das auch ganz dringend nötig.
Vielen Dank erst einmal an die vielen Besucher auf der Yogaexpo - es waren schöne Tage in München - hier findet Ihr einen kleinen Messebericht von Sarah auf ihrem Blog pinkfitandhealthy.
Ich finde ja, man sieht ein bisschen schlapp aus, nach zwei Tagen Messe, aber gut, das ist vielleicht Ansichtssache :-) Danke liebe Sarah.
Und Danke an die liebe Claudi von claudigoesvegan, die für beste Abendunterhaltung (im Max-Pett - siehe Eintrag gestern) gesorgt hat - obwohl es viel zu kurz war - wir haben noch gar nicht alle Münchner Gschichtn ausgetauscht, viel zu wenig Zeit zum Ratschen.
Gestern dann bin ich über die schneeglitzernde Albhochfläche bei Sonnenschein wieder zurückgefahren und habe es so genossen. Und gestern Abend in Facebook gab es ganz viele Sonnenscheinbilder - danke auch dafür.
So, noch einen letzten Dank muss ich loswerden, der geht an Pureraw für all die Superfoods, die auch mir über den Winter helfen. Schön war es wieder am Stand. Und hier noch das Rezept für den Superwinterdrink aus dem Vortrag - für alle, die es nicht aufgeschrieben oder den Vortrag auf der Yogaexpo verpasst haben:
1 EL Baobab-Pulver
1 Msp - 1/2 TL Camu Camu Pulver (nach Bedarf)
700 ml Wasser
Alles im Shaker so lange schütteln bis es sich aufgelöst hat und dann genießen!
So kommt auch Ihr mit ausreichend Vitamin C und vielen guten Inhaltsstoffen über den Winter.
So, jetzt geht's aber raus zu den Wildpflanzen - Euch einen sonnigen Tag.
Taufrisches über Natur, Rohkost, Raw Food, Veganes, Wildpflanzen, Bücher, Garten, Essbares, Pflanzen, Urkost, Vitalkost, Yoga, Gesundheit, Leben, der Blog von wild&roh geschrieben von Christine Volm
Dienstag, Januar 13, 2015
Montag, Januar 12, 2015
Schmeckt fast wie zuhause - Rohköstliches im Max Pett
Kennt Ihr schon die neue Rohkost-Karte im Max Pett? Superlecker alles. Und das, was mir zuhause schmeckt, probiere ich auch gerne woanders.
Ich kann nur sagen: Cashew-Mozzarella gelungen - Sushi s..lecker. Euch einen schönen Abend.
Ich kann nur sagen: Cashew-Mozzarella gelungen - Sushi s..lecker. Euch einen schönen Abend.
Samstag, Januar 10, 2015
Marinierte Rohköstlichkeiten fürs Wochenende
Ist der Winter schon vorbei? Wir haben hier frühlingshaftes Wetter und der Löwenzahn treibt schon wieder ordentlich. Trotzdem ist natürlich das Obst- und Gemüseangebot noch sehr winterlich. Ich mag die Winterfrüchte sehr gern und versuche daraus viele leckere Dinge zuzubereiten. Kombiniert mit dem, was es mittlerweile das ganze Jahr über zu kaufen gibt, hat der Winter echt einiges zu bieten.
Hier zwei meiner Lieblingskombinationen - ganz schnell gemacht:
Orange- und Fenchelscheiben mariniert in Apfelessig, Orangenschale und Olivenöl wer mag, dazu Wildpflanzen und schon ist das Gericht fertig.
Mein absoluter Favorit sind derzeit marinierte Kräuterseitlinge in einer Marinade aus Zitronenschale, Zitronensaft und etwas vom besten Olivenöl - dazu kleingeschnittener Weinberg-Lauch... so lecker
Hier zwei meiner Lieblingskombinationen - ganz schnell gemacht:
Orange- und Fenchelscheiben mariniert in Apfelessig, Orangenschale und Olivenöl wer mag, dazu Wildpflanzen und schon ist das Gericht fertig.
Mein absoluter Favorit sind derzeit marinierte Kräuterseitlinge in einer Marinade aus Zitronenschale, Zitronensaft und etwas vom besten Olivenöl - dazu kleingeschnittener Weinberg-Lauch... so lecker
Freitag, Januar 09, 2015
Was man mit Schwarzwurzeln noch machen kann
Gestern habe ich Euch erzählt, wie Ihr die Schwarwurzeln essen könnt - heute zeige ich Euch, wie Ihr für Nachschub sorgt.
Werft die abgeschnittene Sprossbasis nicht weg, hier beginnt die Pflanze schon wieder neue Sprosse zu bilden.
Wenn Ihr einen Garten habt, dann pflanzt diese Abfallstücke einfach ein oder steckt
sie in einen tiefen Blumentopf und nach kurzer Zeit beginnen die Wurzeln
wieder zu treiben, so könnt Ihr schöne neue Pflanzen anziehen und im
nächsten Jahr selber ernten.
| Sprossbasis an den Schwarzwurzeln |
| neue Sprosse |
| könnt Ihr den neuen Austrieb erkennen? |
Donnerstag, Januar 08, 2015
Wintergemüse rohköstlich
In letzter Zeit wurde ich immer wieder gefragt, was das eigentlich für schwarze Stangen im Gemüsesortiment wären und was man damit machen könnte.
Sie heißen so, wie sie aussehen: Schwarzwurzeln und sind die Wurzeln eines Korbblütlers. Die Pflanze heißt ebenfalls Schwarzwurzel, botanisch Scorzonera.
Ich habe lange einen Bogen um sie gemacht, weil ich sie als Kind gekocht kennengelernt hatte und sie damals abgrundtief gehasst habe.
Nun endlich dachte ich mir: Bis jetzt war noch nie etwas in roher Form schlechter als gekocht - wenn ein roher Verzehr möglich ist, schmeckt es auch. Also: gekauft, geschält und ausprobiert mit ein bisschen Zitrone und Weinberg-Lauch gewürzt. Es war köstlich, der Geschmack ist leicht nussig, aber insgesamt eher neutral, die Konsistenz superknackig.
Nun gibt es bei mir mindestens einmal die Woche diese leckeren Stangen.
Lecker sind sie auch mit etwas Tomaten-Paprika-Aufstrich.
Denkt dran: Am Wochenende ist Yogaexpo in München - kommt vorbei am Stand von Pureraw, ich freu mich auf Euch.
Sie heißen so, wie sie aussehen: Schwarzwurzeln und sind die Wurzeln eines Korbblütlers. Die Pflanze heißt ebenfalls Schwarzwurzel, botanisch Scorzonera.
Ich habe lange einen Bogen um sie gemacht, weil ich sie als Kind gekocht kennengelernt hatte und sie damals abgrundtief gehasst habe.
Nun endlich dachte ich mir: Bis jetzt war noch nie etwas in roher Form schlechter als gekocht - wenn ein roher Verzehr möglich ist, schmeckt es auch. Also: gekauft, geschält und ausprobiert mit ein bisschen Zitrone und Weinberg-Lauch gewürzt. Es war köstlich, der Geschmack ist leicht nussig, aber insgesamt eher neutral, die Konsistenz superknackig.
Nun gibt es bei mir mindestens einmal die Woche diese leckeren Stangen.
Lecker sind sie auch mit etwas Tomaten-Paprika-Aufstrich.
Denkt dran: Am Wochenende ist Yogaexpo in München - kommt vorbei am Stand von Pureraw, ich freu mich auf Euch.
Mittwoch, Januar 07, 2015
Für geschmeidige Faszien - Yin-Yoga mit Blackroll
Ja, ich habe derzeit ein Faible für Faszien.
Faszie heißt soviel wie Band oder Bündel und steht für den weichen Anteil des Bindegewebes. Dieses Netzwerk aus Kollagenfasern durchzieht unseren Körper und sorgt dafür, dass Gelenke umhüllt und mit Muskeln verbunden werden und alles zusammenhält. Ganz durchschaut haben wir diese Struktur noch nicht, was wir aber mittlerweile wissen, ist, dass dieses Gewebe von großer Bedeutung ist, manchmal auch für Schmerzen sorgt, die man früher den Muskeln zugeordnet hat.
Dieses körperweite Netzwerk sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt sind und bleiben. Es stützt den Körper, schützt Muskeln und Organe und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungen. Faszien sind wichtig für den Blutfluss und biochemische Prozesse und darüber hinaus scheinen sie auch an der Kommunikation zwischen den Zellen beteiligt zu sein. Sogar für die Immunabwehr und für Heilungsprozesse sind sie von Bedeutung.
Wir können diese Strukturen positiv beeinflussen und stärken, beispielsweise durch Yoga (Yin-Yoga arbeitet gezielt in diese Richtung) und durch das Arbeiten mit der Blackroll (meinem Muskelkater - siehe Eintrag von gestern geht es übrigens mitllerweile viel besser)
Ich habe ein schönes Buch aus dem Lotos-Verlag zu diesem Thema gefunden:
Dirk Bennewitz und Andrea Kubasch sind den Yogafans unter Euch eventuell ein Begriff - wenn nicht, schaut mal per Klick auf den Namen auf ihre Websites.
Das Buch bietet sanfte Übungen mit starken Effekten: Yin-Yoga für die Faszien. Dazu schreibt der Verlag:
Yin-Yoga ist besonders schonend und sanft, die einzelnen Positionen werden mit entspannter Muskulatur sehr lange gehalten. Und die Wirkung ist grandios: Denn Yin-Yoga ist Faszientraining vom Feinsten. Das Bindegewebe erfährt eine Straffung und Neubelebung, die sich positiv auf beinahe alle Körperfunktionen auswirkt.
Unterstützt werden die Yoga-Positionen durch spezielle Selbstmassagen mit dem Foam-Roller (auch Black Roll genannt). 25 Grundübungen werden in diesem Vierfarb-Ratgeber vorgestellt und in wirkungsvollen Sequenzen kombiniert: für die Beine, den Rücken, zur Stressreduktion und als Detox-Maßnahme.
Ich fand das Buch zunächst einfach super, weil es die Blackroll-Übungen mit dem Yoga kombiniert.
Das Yin-Yoga alleine ist natürlich für ein umfassendes Yoga-Programm nicht ausreichend, es fehlt der kraftvolle Teil, der die Muskeln aufbaut, aber darum geht es hier eben auch nicht. Hier geht es darum loszulassen, Stress abzubauen und Spannung zu lösen. Das finde ich super und deshalb gibt es für diese Kombination einen Daumen hoch von mir.
Diese Übung heißt Pretty Knees - hübsch oder? Aber bitte nur nach Anleitung machen.
Faszie heißt soviel wie Band oder Bündel und steht für den weichen Anteil des Bindegewebes. Dieses Netzwerk aus Kollagenfasern durchzieht unseren Körper und sorgt dafür, dass Gelenke umhüllt und mit Muskeln verbunden werden und alles zusammenhält. Ganz durchschaut haben wir diese Struktur noch nicht, was wir aber mittlerweile wissen, ist, dass dieses Gewebe von großer Bedeutung ist, manchmal auch für Schmerzen sorgt, die man früher den Muskeln zugeordnet hat.
Dieses körperweite Netzwerk sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt sind und bleiben. Es stützt den Körper, schützt Muskeln und Organe und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungen. Faszien sind wichtig für den Blutfluss und biochemische Prozesse und darüber hinaus scheinen sie auch an der Kommunikation zwischen den Zellen beteiligt zu sein. Sogar für die Immunabwehr und für Heilungsprozesse sind sie von Bedeutung.
Wir können diese Strukturen positiv beeinflussen und stärken, beispielsweise durch Yoga (Yin-Yoga arbeitet gezielt in diese Richtung) und durch das Arbeiten mit der Blackroll (meinem Muskelkater - siehe Eintrag von gestern geht es übrigens mitllerweile viel besser)
Ich habe ein schönes Buch aus dem Lotos-Verlag zu diesem Thema gefunden:
Dirk Bennewitz und Andrea Kubasch sind den Yogafans unter Euch eventuell ein Begriff - wenn nicht, schaut mal per Klick auf den Namen auf ihre Websites.
Das Buch bietet sanfte Übungen mit starken Effekten: Yin-Yoga für die Faszien. Dazu schreibt der Verlag:
Yin-Yoga ist besonders schonend und sanft, die einzelnen Positionen werden mit entspannter Muskulatur sehr lange gehalten. Und die Wirkung ist grandios: Denn Yin-Yoga ist Faszientraining vom Feinsten. Das Bindegewebe erfährt eine Straffung und Neubelebung, die sich positiv auf beinahe alle Körperfunktionen auswirkt.
Unterstützt werden die Yoga-Positionen durch spezielle Selbstmassagen mit dem Foam-Roller (auch Black Roll genannt). 25 Grundübungen werden in diesem Vierfarb-Ratgeber vorgestellt und in wirkungsvollen Sequenzen kombiniert: für die Beine, den Rücken, zur Stressreduktion und als Detox-Maßnahme.
Ich fand das Buch zunächst einfach super, weil es die Blackroll-Übungen mit dem Yoga kombiniert.
Das Yin-Yoga alleine ist natürlich für ein umfassendes Yoga-Programm nicht ausreichend, es fehlt der kraftvolle Teil, der die Muskeln aufbaut, aber darum geht es hier eben auch nicht. Hier geht es darum loszulassen, Stress abzubauen und Spannung zu lösen. Das finde ich super und deshalb gibt es für diese Kombination einen Daumen hoch von mir.
Diese Übung heißt Pretty Knees - hübsch oder? Aber bitte nur nach Anleitung machen.
Dienstag, Januar 06, 2015
Sportliche Feiertagsnachwirkungen mit Blackroll
Feiertage sind für mich vor allem immer eine Gelegenheit mich zu bewegen. Während andere vielleicht das Ausruhen auf dem Sofa bevorzugen, brauche ich das, was sonst immer zu kurz kommt: Bewegung. Also muss mindestens ein langer Wildpflanzen-Spaziergang drin sein.
Aber nach Weihnachten und Silvester, dem ganzen Rumgesitze und den genüsslichen Ratschrunden hat der nicht gereicht. Gut, habe ich mich also breitschlagen lassen und bin mit zum Squash gegangen. Ausprobieren, dachte ich, schadet ja nicht. Nur dann hat es mir gefallen und als ich nachgefragt hatte, wann den die Stunde rum sei, wurde mir gesagt, dass es bald zwei wären. Das war ja fein soweit. Nach 24 Stunden allerdings setzten die Nachwirkungen ein und an Bewegung ist kaum zu denken - alle Muskeln sind zu kurz und leicht beleidigt. Da hilft nur eins: mein neues Lieblingssportgerät - die Blackroll.
So sieht es aus - von innen mit Blick auf Geschenkpapier.
oder ins Leere
und so, wenn es frisch aus der Packung schlüpft:
Die Blackroll ist eigentlich nichts weiter als ein Styroporzylinder - aber ihre Wirkung hat es in sich. Dieser kleine Styroporzylinder ist der beste Ersatz für den Physiotherapeuten. Ganz einfach sind die Übungen anfangs nicht, will man es richtig machen, aber schnell gewöhnt man sich dran und dann fällt es sehr leicht.
Alle, die sich schon einmal mit dem Thema Faszien beschäftigt haben, und wer in den Yogakreisen hat das nun noch nicht, werden die Blackroll lieben - sie dehnt verhärtetes Bindegewebe und sorgt so für die Lösung von Spannungen und eine höhere Leistung der Muskeln. Vor dem Training übrigens ebenfalls. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen und dort könnt Ihr auch Schweini & Co mit der Blackroll trainieren sehen.
Ich empfehle außerdem viel zu trinken, auch das hilft den Faszien, und natürlich ist das Training mit der Blackroll auch super geeignet, um ein Detox-Programm zu unterstützen
Was die Rolle kann, steht auch auf der Packung - bei mir gibt es heute gleich wieder eine Einheit.
Die Rolle inklusive Anleitung und CD gibt es für um die 30 €, das ist im Grunde nicht viel, vergleicht man es mit einer Stunde beim Physiotherapeuten. Billigere Rollen haben oft den Nachteil, dass sie zu weich sind.
Und so sieht es dann aus, wenn Beine über die Rolle gleiten - eigentlich ganz easy - aber die Wirkung ist oho und das Gefühl ein tiefgreifendes.
Wenn Euch dieses Thema hier gefallen hat, freue ich mich über Eure Likes und wenn Ihr den Post teilt. Morgen geht es weiter mit dem Thema Faszien - also bleibt dran.
Aber nach Weihnachten und Silvester, dem ganzen Rumgesitze und den genüsslichen Ratschrunden hat der nicht gereicht. Gut, habe ich mich also breitschlagen lassen und bin mit zum Squash gegangen. Ausprobieren, dachte ich, schadet ja nicht. Nur dann hat es mir gefallen und als ich nachgefragt hatte, wann den die Stunde rum sei, wurde mir gesagt, dass es bald zwei wären. Das war ja fein soweit. Nach 24 Stunden allerdings setzten die Nachwirkungen ein und an Bewegung ist kaum zu denken - alle Muskeln sind zu kurz und leicht beleidigt. Da hilft nur eins: mein neues Lieblingssportgerät - die Blackroll.
So sieht es aus - von innen mit Blick auf Geschenkpapier.
oder ins Leere
und so, wenn es frisch aus der Packung schlüpft:
Die Blackroll ist eigentlich nichts weiter als ein Styroporzylinder - aber ihre Wirkung hat es in sich. Dieser kleine Styroporzylinder ist der beste Ersatz für den Physiotherapeuten. Ganz einfach sind die Übungen anfangs nicht, will man es richtig machen, aber schnell gewöhnt man sich dran und dann fällt es sehr leicht.
Alle, die sich schon einmal mit dem Thema Faszien beschäftigt haben, und wer in den Yogakreisen hat das nun noch nicht, werden die Blackroll lieben - sie dehnt verhärtetes Bindegewebe und sorgt so für die Lösung von Spannungen und eine höhere Leistung der Muskeln. Vor dem Training übrigens ebenfalls. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen und dort könnt Ihr auch Schweini & Co mit der Blackroll trainieren sehen.
Ich empfehle außerdem viel zu trinken, auch das hilft den Faszien, und natürlich ist das Training mit der Blackroll auch super geeignet, um ein Detox-Programm zu unterstützen
Was die Rolle kann, steht auch auf der Packung - bei mir gibt es heute gleich wieder eine Einheit.
Die Rolle inklusive Anleitung und CD gibt es für um die 30 €, das ist im Grunde nicht viel, vergleicht man es mit einer Stunde beim Physiotherapeuten. Billigere Rollen haben oft den Nachteil, dass sie zu weich sind.
Und so sieht es dann aus, wenn Beine über die Rolle gleiten - eigentlich ganz easy - aber die Wirkung ist oho und das Gefühl ein tiefgreifendes.
Wenn Euch dieses Thema hier gefallen hat, freue ich mich über Eure Likes und wenn Ihr den Post teilt. Morgen geht es weiter mit dem Thema Faszien - also bleibt dran.
Montag, Januar 05, 2015
Misteln für die letzte Raunacht
Nun liegt noch die letzte der Raunächte vor uns. Heute ist so ein strahlender Tag hier, die Sonne scheint aus einem tiefblauen Himmel, dazuhin haben wir Vollmond - mehr Licht geht eigentlich gar nicht mehr mitten im Winter.
Nutzt diesen hellen Tag zum Auftanken und Sonnen und vielleicht für eine Mistelräucherung - über die ihr hier mehr lesen könnt.
Die Mistelfrüchte an meiner, in diesem Jahr wirklich riesigen, Mistel sind immer noch alle dran - auch wenn der Schnee mittlerweile wieder geschmolzen ist.
Sie sehen aus wie Perlen. Ein zähes klebriges Fruchtfleisch umgibt die enthaltenen Samen. Damit bleiben Sie an Schnäbeln und Federn von Vögeln hängen und werden mitgetragen zum nächsten Baum, auf dem sie als aufsitzender Schmarotzer wachsen können - oder sie gelangen mit dem Vogelkot dorthin. Die Samen enthalten schon fertig ausgebildete Embryonen. die sofort zu wachsen beginnen, eine Haftscheibe bilden und dann das Holz des Wirtes anzapfen. Dann erst bildet sich ein Blattpaar. Misteln sollten nicht verspeist werden, sie enthalten 11 verschiedenen Viskotoxine und andere schädliche Stoffe, als Tee mit besonderer Zubereitung (kalt) sind sie aber ein altes Heilmittel.
Sie sind schon durch ihre Ausbreitungsstrategie etwas Besonderes diese Pflanzen - gehen in die Tiefe und schützen vor Höhenflügen, genau das Richtige für die letzte Raunacht - bevor sich die Tore zu unserem tiefen Wissen wieder schließen.
Zum Räuchern bitte nur getrocknetes Mistelkraut verwenden. Und allen Räucheranfängern sei etwas Lektüre ans Herz gelegt. In "Sinneserlebnis Duft" findet Ihr alles, was Ihr wissen müsst - leider gibt es das Stand 2018 nur noch antiquarisch.
Die Mistelfrüchte an meiner, in diesem Jahr wirklich riesigen, Mistel sind immer noch alle dran - auch wenn der Schnee mittlerweile wieder geschmolzen ist.
Sie sehen aus wie Perlen. Ein zähes klebriges Fruchtfleisch umgibt die enthaltenen Samen. Damit bleiben Sie an Schnäbeln und Federn von Vögeln hängen und werden mitgetragen zum nächsten Baum, auf dem sie als aufsitzender Schmarotzer wachsen können - oder sie gelangen mit dem Vogelkot dorthin. Die Samen enthalten schon fertig ausgebildete Embryonen. die sofort zu wachsen beginnen, eine Haftscheibe bilden und dann das Holz des Wirtes anzapfen. Dann erst bildet sich ein Blattpaar. Misteln sollten nicht verspeist werden, sie enthalten 11 verschiedenen Viskotoxine und andere schädliche Stoffe, als Tee mit besonderer Zubereitung (kalt) sind sie aber ein altes Heilmittel.
Sie sind schon durch ihre Ausbreitungsstrategie etwas Besonderes diese Pflanzen - gehen in die Tiefe und schützen vor Höhenflügen, genau das Richtige für die letzte Raunacht - bevor sich die Tore zu unserem tiefen Wissen wieder schließen.
Zum Räuchern bitte nur getrocknetes Mistelkraut verwenden. Und allen Räucheranfängern sei etwas Lektüre ans Herz gelegt. In "Sinneserlebnis Duft" findet Ihr alles, was Ihr wissen müsst - leider gibt es das Stand 2018 nur noch antiquarisch.
Sonntag, Januar 04, 2015
Dreamteam: Vogelmiere und Granatapfel
Die eine sorgt für Chlorophyll, der andere für tiefrote Anthocyane, was will man mehr an einem faulen Sonntag?
Ihr könnt sie einfach beide so verspeisen oder zu Saft pressen oder beide in den Salat geben, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ca. 50 g Vogelmiere decken den kompletten Bedarf an Vitamin C. Die Grünkraft, welche die Heilige Hildegard "viriditas" nennt, macht aber vielleicht erst ihren eigentlichen Nutzen aus. Schleimlösende Vitamine helfen dem ein oder anderen jetzt vielleicht auch.
Mehr zur Verarbeitung des Granatapfels und seiner gesundheitlichen Wirkung findet ihr hier. Und Rezepte gibt es unter diesem Klick.
Ihr könnt sie einfach beide so verspeisen oder zu Saft pressen oder beide in den Salat geben, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ca. 50 g Vogelmiere decken den kompletten Bedarf an Vitamin C. Die Grünkraft, welche die Heilige Hildegard "viriditas" nennt, macht aber vielleicht erst ihren eigentlichen Nutzen aus. Schleimlösende Vitamine helfen dem ein oder anderen jetzt vielleicht auch.
Mehr zur Verarbeitung des Granatapfels und seiner gesundheitlichen Wirkung findet ihr hier. Und Rezepte gibt es unter diesem Klick.
Freitag, Januar 02, 2015
Lesen: Die Nacht von Samhain
Vorgestern, im alten Jahr noch, habe ich über "Verbindung" geschrieben und wie schwer es für uns Menschen ist, Verbindungen einzugehen. Und dennoch ist es das, wonach wir uns sehnen. Ein wunderschönes Buch, in dem es um die Verbindung geht, die wir Menschen mit Tieren und Pflanzen einmal hatten, durfte ich in den letzten Wochen lesen. Vielleicht war dieses Buch sogar ein Auslöser dafür, dass ich soviel über diese Themen nachgedacht habe.
![]() |
| Mit Klick aufs Cover könnt Ihr reinlesen. |
"Es geschehen seltsame Dinge im Heiligental. Wilderer töten die letzten Luchse. Ein geplanter Staudamm wird das Tal vernichten. Und plötzlich streifen keltische Krieger aus einer längst vergangenen Zeit durch den Wald.
Arthur und Julius, die Söhne des Försters, kämpfen verzweifelt um ihre Heimat und geraten dabei in einen Strudel zerstörerischer Machenschaften. Aber wer ist der wahre Drahtzieher hinter den unheimlichen Ereignissen? An Samhain, wenn nach keltischem Glauben die Toten für eine Nacht aus der Anderswelt zurückkehren, soll sich alles entscheiden.
Dieses Buch bietet atemberaubende Spannung und zugleich faszinierende Einblicke in die Zusammenhänge der Natur und die Geschichte der Kelten auf der Schwäbischen Alb." Die Nacht von Samhain ist 2014 im Landhege-Verlag erschienen.
Thomas Faltin - Redakteur der Stuttgarter Zeitung und promovierter Historiker - hat "Die Nacht von Samhain" geschrieben. Wie so oft bei guten Büchern war auch dieses eigentlich nur für den Hausgebrauch gedacht, um es seinen beiden Söhnen vorzulesen. Es wäre schade gewesen, wenn wir es nicht zu lesen bekommen hätten, auch wenn ich die Vorstellung, dass ein Vater nur für seine Kinder ein Buch schreibt, auch schön finde.
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| Thomas Faltin (c) Achim Zweygarth |
Eigentlich ist das Buch eine Fantasy-Geschichte, wenn man so will, und ich hätte es sicher nicht gelesen, wenn es mir nicht mehrmals und von verschiedener Seite empfohlen worden wäre - und wenn es mich nicht ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen hätte.
Der Autor hat mit seinen Beschreibungen der Natur und der Erfahrungen, die die beiden Brüder mit und in ihr machen, sofort meinen Nerv getroffen. So viele Sätze sind in diesem Buch geschrieben, die mir aus der Seele gesprochen haben und würde ich beschreiben müssen, was unsere Verbindung zur Natur ausmacht, dann würde ich mir wünschen, dass ich es so formulieren würde.
Dieses Buch ist nicht nur ein Kinderbuch, es ist ein Buch für alle, die diese tiefe kindliche Sehnsucht nach Natur in sich tragen und die sich nichts mehr wünschen, als diese Verbindung, die uns oft verloren erscheint, neu zu beleben.
In der Geschichte begegnen wir Figuren, die trotz unterschiedlichen Antriebs dieses Ziel haben und es sind die Kinder, denen die Verbindung mit der Natur gelingt. Ihr Anliegen ist es, den alten Bund zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen wieder herzustellen und in diesem Dreieck entspannt sich die Geschichte, die auch die Verbindung zu unseren keltischen Vorfahren mit Leichtigkeit herstellt.
Ich habe das Buch nun schon mehrfach verschenkt und empfohlen und bin immer wieder erstaunt, welche Begeisterung es auslöst. Das schönste Erlebnis, das ich damit hatte, war wie ein 10-Jähriger den Luchs auf dem Cover tätschelte, ohne auch nur ein Wort gelesen zu haben.
Wie üblich hatte ich auch bei diesem Buch die große Hoffnung, bis zum Schluss nicht enttäuscht zu werden. (Das ist eine Unart von mir, ich gebe es zu - aber Ihr kennt das sicher: wenn Euch eine Geschichte oder ein Film gefällt, dass Ihr hofft, der Autor möge das bloß gut zu Ende bringen.) Das hat Thomas Faltin getan, mit Nachsicht hat er auf uns Menschen und unsere Eigenschaften geschaut, die Tiere nicht glorifiziert, sondern sie mit uns und den Pflanzen auf eine Ebene gestellt - versucht das uns alle Verbindende zu erkennen und zu beschreiben - und er ist trotz allem Zwist gnädig geblieben, bis auf die letzte Seite.
![]() |
| im Keltenwald (c) Thomas Faltin |
Wenn ihr diese Sehnsucht nach der Verbindung mit der Natur spürt und Euch fragt, wann und wie diese verloren gegangen sein könnte, wenn Ihr Kinder habt - egal ob Jungen oder Mädchen - dann ist dieses Buch ein Muss. Lest es und sortiert es irgendwo zwischen Harry Potter und Tolkien ins Regal.
Und wenn Ihr noch mehr vom Autor direkt erfahren wollt, dann findet ihr hier alles Wissenswerte und auch Termine bei denen Ihr Thomas Faltin und Ragnar den Luchs live erleben könnt - wer Luchsohren wegen der Püschelchen mag, ist da genau richtig.
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