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Dienstag, Dezember 11, 2018

Grünes Glitzern und Magnesium für alle im Weihnachtsmenü


Heute will ich euch mal noch ein bisschen was zu den Wildpflanzen erzählen oder vielmehr meinen Umgang mit ihnen. Ich verwende sie nach Möglichkeit in jedem Gericht, selbst in diesem Christstollen, wo Gojibeeren und eine sorbinsäurefreie Vogelbeer-Sorte enthalten sind. Und natürlich auch in Weihnachtsplätzchen und anderen süßen weihnachtlichen Versuchungen.



Im Weihnachtsmenü spielen sie natürlich auch eine wichtige Rolle - Grün muss einfach sein:


Hier kannst du sehen, wieviel Grün bei meinem Essen dazugehört. Wusstest du übrigens, dass niemand Magnesiummangel haben wird, der genügend Grün ist? Magnesium ist das Zentralatom im Chlorophyll-Molekül. Ausreichend Grün heißt also immer auch ausreichend Magnesium. Und dank der vielen anderen Inhaltstoffe, verschiedener so genanter Sekundärer Inhaltstoffe, kann das Magnesium auch wirklich gut vom Körper aufgenommen und genutzt werden. Magnesiummangel ist also immer hausgemacht und am leichtesten mit viel wildem Grün wieder in den Griff zu bekommen.


Die Chlorophylle sind aufgrund ihrer Bauweise mit den Hämen verwandt, zum Beispiel mit dem Häm vom Hämoglobin, dem Blutfarbstoff. Unser Blutfarbstoff hat aber als zentrales Ion Eisen statt Magnesium. Wenn man so will könnte man das Chlorophyll auch als "Pflanzenblut" bezeichnen. Diese Pflanzenblut ist immer dann besonders hilfreich, wenn Muskeln krampfen. Mittlerweile weiß ja jede/r, dass ein Muskelkrampf oft auftritt, weil Magnesiummangel herrscht. Aber auch Depressionen oder Rückenschmerzen, eventuell sogar Hoher Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen können dadurch verursacht werden. Viel hilft hier viel, je grüner um so besser.


Und selbst wenn die Wildpflanzen nur in geringen Mengen zum Einsatz kommen, ist ihre Wirkung ganz großartig, weil sie uns mit allem versorgen, was wir brauchen. Und gerade die im Winter kleineren Wildpflanzen sind so reich an Inhaltsstoffen, weil im Winter alles sich in diesen kleinen Blättchen konzentriert.


Die Zeit der Bucheckern ist jetzt vorbei, aber dafür ist jetzt die Zeit des Weinberg-Lauchs und des Behaarten Schaumkrauts angebrochen. Großartige und besonders leckere Gerichte warten auf uns.
Wenn du mitessen möchtest, dann schau mal hier.







Dienstag, September 13, 2016

Schnelles Rohkostgemüse mit Pistou

Ich darf heute wieder mit einer netten Gruppe auf Exkursion gehen und ich freue mich ganz besonders, dass gerade so viele Interesse an den Wildpflanzen besteht. Denn diese letzten Sommertage bieten uns ganz besondere Wildpflanzengenüsse: Angefangen bei den Früchten von Weißdorn, Kirschpflaume, Kornelkirschen und so weiter bis zu leckeren Kräutern, die uns in diesem wahrlich mediterranen Spätsommer hier erfreuen, gibt es überall spannende Leckereien zu entdecken. Zitronenthymian wild ist mein persönliches Highlight. Wenn das Wetter gut bleibt, werden wir im Oktober auch Goji-Beeren sammeln können. Wenn ihr auch mal dabei sein wollt: Schaut euch die Termine auf meiner Homepage an und schickt mir eine Mail. 

Aber nun noch zum Thema des Tages: Heute gibt es nochmal ein schnelles Rohkostgemüse. An diesen heißen Tage möchte ich mich nicht mit langem Zubereiten aufhalten. Und vor allem sind jetzt die Zutaten besser als in jeder anderen Jahreszeit, also die beste Zeit für möglichst puren Genuss. Vollgetankt mit Sonne sind Zucchini, Fenchel, Kohlrabi, Karotten und Gurken.



Einfach alles kleinschnippeln und mit leckerem Pistou (französisch für Pesto) abschmecken.


Pistou kann man kaufen. ich kaufe es aber wirklich nur, wenn es Rohkostqualität hat und wenn nur vegane Zutaten enthalten sind. Sonst mache ich es lieber selbst. Dieses hier habe ich in Südfrankreich entdeckt. Alternativ kann ich zum Beispiel die leckeren Heldenkraut-Mischungen von Vita Verde empfehlen - schaut mal hier.
 

Dann wünsche ich euch auch heute: Guten Appetit - wild&roh.



Freitag, Dezember 18, 2015

Die kleine Schokoladenwerkstatt zum Verschenken

*Werbung aus Begeisterung

Ein Weihnachtsgeschenk für Rohköstler, DIYer, Gourmets und Hobby-RawChefs stell ich euch heute vor. Das Schöne daran: Es gibt es wirklich nur rohköstlich - ich habe nichts vergleichbar einfaches gefunden, womit man so supereasy und preisgünstig Schokolade selber machen kann.

Was braucht ihr dafür? Kakaobutter und Kakaoliquor, das sind die Grundlagen, die verwendet ihr am besten im Verhältnis 2:1 - also 2 Teile Butter und 1 Teil Liquor.


Angenommen, ihr verwendet 100 g  Kakaobutter, dann kommen ca. 50 g Kakaoliquor dazu. Beides wird durch Erhitzen im Wasserbad langsam bei unter 40°C verflüssigt und dann rührt ihr eine sahnig-cremige Komponente darunter, beispielsweise Mandelmus (ca. 50 g) oder ihr nehmt ganz fein vermahlene Cashewkerne (am besten im Mixer mahlen). Das wäre die Grundmenge für ca. 250 g Schokolade, da ja noch weitere Zutaten dazukommen - siehe unten.

 

Dabei habt ihr jetzt alle Möglichkeiten zum Variieren - wer seine Schoggi kräftiger mag nimmt mehr Liquor, wer sie weniger kräftig und lieber "milchiger" mag, nimmt weniger davon oder lieber noch ein paar Cashews mehr dazu.

Zum Süßen gebt ihr beispielsweise Agavendicksaft zur Mischung hinzu - nach eurem Geschmack. Also ruhig mal den Finger in die Schokomasse tauchen - 30g sind mir schon fast zu viel, aber manche mögen's süß und nehmen dann lieber 40 g - probiert es aus.

Außerdem ganz wichtig: Förmchen, ich hab hier schon mal was frühlingshaftes ausgewählt, denn nach Weihnachten ist ja schon bald wieder Frühling... - alternativ könnte man auch viele andere Motive wählen oder die Täfelchen, siehe unten.



Jetzt braucht's natürlich noch was zum Füllen - beispielsweise Goji-Beeren und grobgehackte Cashews, die sorgen für Süße, leckeren Crunch und Farbe - siehe auch Bild oben. Dann kann die flüssige Mischung in Förmchen gegossen werden.



Und so sieht mein Weihnachtspäckchen dann (noch unverpackt) aus:



Und alle, die besonders lieb waren, bekommen noch ein individuelles Rezept dazu geschrieben und ein paar Leckereien dazu, damit die Schokolade abwechslungsreich knusprig "gefüllt" werden kann zum Beispiel Hanfsamen - wie oben in der Schokolade oder Kakaonibs, Lucumapulver oder Rosinen.



Alle Zutaten gibt es bei Pureraw und wenn ihr schnell seid, bekommt ihr sie noch vor Weihnachten -  meine Bestellungen waren in der Regel immer schon am nächsten Tag da.

Falls ihr außer dem Grundrezept noch weitere Rezepte haben wollt - dann sagt bei Pureraw Bescheid, die packen auch noch Rezepte für weitere leckere Schoko-Variationen dazu und wenn das Geschenkset nicht nur  roh, sondern auch noch wild sein soll, dann empfehle ich euch außerdem "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" gleich mitzubestellen, dort findet ihr auch das Rezept für folgende beiden Schokoladen-Köstlichkeiten in hell und dunkel mit Gundermann.


Wer das Buch mit Widmung haben möchte - kann es auch direkt bei wildundroh(ät)web.de bestellen.






Freitag, Juni 06, 2014

Erfrischendes für warme Tage mit Camu-Camu und Surdham

Von Surdham Göb und seinem ersten Buch habe ich Euch schon erzählt. Nun habe ich natürlich damals gleich beide bestellt und habe jetzt in "Vegane Superfoods" mal wieder einen Blick reingeworfen und diese schönen Inspirationen für warme Tage rausgepickt. Im Buch sind einige Rezepte, die sich auch für Rohköstler eignen und diese 2 sind supereinfach und angereichert mit leckeren Superfoods wie Goji, Camu-Camu, Lucuma, Maca..

Ananas-Basilikum-Shake

Wassermelonen-Goji-Drink aus Gojibeere, Wassermelone und Camu-Camu
Im Anhang werden die Superfoods erklärt, da stehen dann auch weitere Informationen, wie etwa, dass das Fruchtpulver Camu-Camu reich an Eisen ist. Mehr Infos zu Camu-Camu findet Ihr hier - die Pflanze heißt allerdings übrigens  Myrciaria dubia, da ist ein kleiner Tippfehler auf der Pureraw-Seite...

Auch schön, für alle Teeliebhaber, der aromatische Vanille-Zitronen-Eistee:
vegan aber nicht roh - etwas für die Grüntee-Fraktion
und so schauts aus, das Buch:

http://www.amazon.de/Vegane-Superfoods-Surdham-G%C3%B6b/dp/3038007625/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1402042904&sr=1-2&keywords=surdham+g%C3%B6b

Pssst... schnell lesen, es gibt bald wieder ein Neues!

Freitag, Februar 07, 2014

Freitagsenergieschub - wild-rohe Pralinenkugeln von Claudia

Freitag ist der letzte Tag für viele, den es arbeitsmäßig hinter sich zu bringen gilt. Ich warte auf meine Früchtelieferung, denn heute abend steht ein Seminar zum Thema "Exotische Früchte" auf dem Stundenplan.
Was es kennzulernen und zu kosten gibt: Kokos, verschiedene Mangosorten, die beste aller Ananassorten, Chermimoya, Cocktail- und wilde und Riesenavocados, Mangostan, Rambutan, Safu und vieles andere mehr (insgesamt ca. 15 verschieden Früchte).

Damit ihr heute noch durchhaltet, kommen hier die wild-rohen Energiekügelchen von Claudia vom Potluck.

drei Sorten Energiekugeln wild, roh, vegan - da macht keiner mehr schlapp


Dieses Mal hat Claudia das Kugeln übernommen, nach dem Motto: Kein Potluck ohne Rohköstliches Gekugel. Und wieder hatten wir köstliche Varianten dieser Süßigkeiten.  Dafür hat sie verwendet:
Sonnenblumenkerne, Cashews, Mandeln, Ingwer, Goji-Beeren, Granatapfel, Taubnesseln, Datteln, Feigen und Brombeerblätter. Die fertig gerollten Kugeln hat sie in Sesam, geschälten Hanfsamen oder Kokosflocken gerollt, so kamen drei verschiedene Varianten zustande. Und - das finde ich immer sehr überraschend - alleine durch die unterschiedliche äußere Hülle, ergeben sich ganz verschiedene Geschmackseindrücke.

Die Kugeln passten perfekt zu unserem Smoothie, über den ich demnächst berichten werde.