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Sonntag, Dezember 09, 2018

2. Advent rohköstlich



Einen wunderschönen 2. Advent wünsche ich dir und uns allen. Gerade blinzelt die Sonne durch den wolkenverhangenen Himmel und ich würde mich freuen, wenn sie bleiben könnte und unsere letzte Exkursion in diesem Jahr begleiten könnte. Noch 2 Stunden und dann ist es soweit, dann geht dieses Exkursionsjahr zu Ende und ich in die Winterpause. Diese "Pause" wird allerdings gut gefüllt sein mit den Vorbereitungen für die Ausbildung "Wildpflanzen-Praxis" 2019.

Und natürlich auch mit Seminar-Vorbereitungen, jetzt erst einmal für den 15.12. - das letzte Seminar in diesem Jahr mit dem Weihnachtsmenü - und dann im Januar mit einem Überraschungsseminar - dazu demnächst hier mehr. Und dann ist es auch schon Februar und wir starten schon wieder in ein neues Exkursionsjahr.

Aber zuvor will dir heute noch ein paar Bilder vom Weihnachtsseminar neulich, dem rohköstlichen "Koch"kurs, zeigen - so sah unser Weihnachtsmenü aus.


Die Vorbereitung.

Wenn du jetzt auch Lust bekommen hast auf rohköstliche Weihnachten, dann gibt es noch Plätze beim Seminar "Weihnachtsmenü - wild&rohköstlich". Hier, mehr dazu.

Vorspeise Deluxe - natürlich auch mit Wildpflanzen.

1. Hauptgang - dekoriert mit Sauerkleeherzen.


Wildpflanzen für den Braten - nicht zu wenig.
  
Weihnachtsbraten in molliger Wacholdersauce mit Nudeln und Gemüse auf einem Wildpflanzennest mit Bucheckerncrunch..
Lecker war's und energiegeladen, wie wilde Rohkost halt so ist ;-) und ähnlich wird auch unser Menü beim 2. Termin werden. Du vermisst das Dessert? Klar gab es Dessert. Mehrere eigentlich, aber dazu mehr in einem der nächsten Blogeinträge.

Bevor ich es vergesse: Bis heute 24 Uhr kannst du noch die Interviews von Rohkost im Winter kostenlos anschauen, dabei erzähle ich auch eine Stunde lang über die Wildpflanzen und ihre Bedeutung in der Ernährung, gerade im Winter. Im Blogeintrag von gestern findest du alle Links.

Dir einen schönen 2. Advent und bis zum nächsten Mal an dieser Stelle.


Mittwoch, November 14, 2018

Rohköstliches Dessert und Weihnachtsausblick



Erinnerst du dich  überhaupt noch an diesen Post vom vorletzten Rohkost"koch"kurs? Und den vorletzten Satz: "Jetzt würde mich nur noch interessieren, wo eigentlich die Bilder vom Dessert abgeblieben sind, die muss ich bei Gelegenheit mal nachreichen, wenn sie wieder aufgetaucht sind."

Aufgetaucht sind sie schon länger wieder, aber ich war so eingespannt in den letzten Tagen, dass ich gar nicht mehr zum Schreiben hier gekommen bin. Das hole ich jetzt nach.


Schön waren das Seminar und die Exkursion am vergangenen Wochenende - dazu berichte ich dann noch von Gold, Weihrauch, Myrrhe und Ysop - und im Schönbuch haben wir jede Menge leckere Pflanzen gefunden.

Jetzt sind wir mit den Vorbereitungen für die Messe beschäftigt, der November ist einfach ein herausfordernder Monat, weil alles zusammenkommt: Viele Wildpflanzen, Exkursionen, Messen, Seminare, Kulinarisches. Kennst du das, wenn man dann in den Kalender schaut und am liebsten schon auf den März springt, weil da noch einige Termine frei sind? Die leeren Kästchen füllen sich natürlich jetzt auch nach und - einerseits ist es schön, dass alles im Fluss ist und weiter geht, andererseits ist es natürlich auch eine Herausforderung das Jetzt und das Dann vernünftig abzustimmen.

Wenn mir das manchmal zu viel wird, dann schalte ich um auf "tiefes Versinken in Arbeit" und überlege mir Gerichte und neue Rezepte für die nächsten Seminare oder vertiefe mich in die Pflanzenwelt und ihre Geheimnisse.

Hier mal eine Kostprobe:

Das ist der Stand fürs Menü beim Weihnachtsmenü beim "Koch"kurs am 2. Dezember:


🌿 Zitronig-wildes Carpaccio vom Kräuterseitling


🌿 Apfel-Mandel-Sellerie-Suppe mit wild-würzigem Mango-Relish


🌿 Zucchinifilets in sahniger Creme mit Wildem vom Strand


🌿 Wilder Weihnachtsbraten und Fenchelkeule mit Nudeln in molliger Wacholdersoße


🌿 Schwedisches Riz al la Malta mit Kirschen und Knospen


🌿 Goldnessel-Makaoccino

Es kann sich noch einiges ändern bis dahin, da ich üblicherweise alles noch mal teste und bei Bedarf ändere. Ob es dann die Wacholdersoße wird oder eine Sauerkrautsoße, die ich gestern ausprobiert habe, das kann ich noch nicht genau sagen. Vielleicht muss auch die Fenchelkeule leckeren Pilzen weichen. Das hängt ganz davon ab, welche Variante beim Probe"kochen" gewinnt und vor allem dem Urteil der Tester standhält.
Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, dabei zu sein und mit mir das Menü zuzubereiten, dann melde dich schnell an. Oder du kommst lieber zur süßen Variante am 1. Dezember, wenn Du Christstollen, Hutzelbrot, Lebkuchen oder Plätzchen rohköstlich herstellen möchtest.



Zwischen allem anderen baue ich auch immer Termine mit Menschen ein, die mich bereichern und die ich bereichern kann. So freue ich mich auf morgen, auf einen ganz außergewöhnlichen Termin, bei dem es darum gehen wird, Dinge auf den Weg zu bringen, für die es aktuell noch nicht mal einen Weg gibt.

Zwischendrin versuche ich Ordnung zu schaffen, den Übrigbleibseln vom Seminar wieder einen Platz und eine Aufgabe zu geben, Sachen, die ich für die nächste Veranstaltung brauche vorzubereiten und voraus zu "denken" und so bleibt immer alles im Fluss.


Und dann taucht auch manche nicht zu Ende gedachte Idee wieder auf... da war doch was mit dem Dessert... ja, der Blogeintrag muss noch geschrieben werden. Das habe ich jetzt gemacht und am heutigen Tag damit den ersten Punkt gesetzt.

Jetzt möchtest Du bestimmt noch wissen, was das ist? Ein Aprikosen-Wilde-Pflaumen-Kompott mit Kirschpflaumen und wilden Pflaumen darauf eine Cashew-Sahne  und Rosenblüten, Pistazien und Pastinakensamen.


Dir einen genussvollen Tag.

Dienstag, Oktober 30, 2018

Seminarvorbereitungen beim Essen



Heute erzähle ich euch einfach mal was aus meinem Alltag. Und manchmal sieht der so lecker aus wie hier. Ich habe mich mit meiner Freundin Almut Tobis getroffen, um unser Seminar am 10.11. Gold, Weihrauch, Myrrhe und Ysop – Heilmittel im Kontext der Sterbebegleitung vorzubereiten. Das heißt: Wir hatten einiges zu tun damit, uns abzustimmen - ich übernehme den Pflanzenpart und den der Inhaltsstoffe, während Almut den medizinischen Part übernimmt. So ein Seminar zu zweit will gut geplant und aufgeteilt sein. Zuerst allerdings gab es das Essen - bei Körle und Adam in Stuttgart. Klar, will man da nichts Schweres essen, sondern etwas, was den Geist befördert und nicht lahmlegt. 

Ich habe mich für die Rohkost entschieden: Ich weiß nicht mehr genau, wie es auf der Karte hieß, aber ich glaube Carpaccio von Kräuterseitlingen auf Zucchinibett oder so ähnlich. Ich hätte es nicht nehmen sollen, weil ich Carpaccio von Kräuterseitlingen selbst gerne zu Hause zubereite. Dann habe ich immer die Erwartung, dass es im Restaurant genauso oder besser schmeckt. Es war lecker, keine Frage, aber meins ist leckerer. Die Pize waren sehr fein gehobelt und so haben sie zu viel von ihrem sonst so leckeren Eigengeschmack verloren. Aber das ist einfach vielleicht auch Geschmacksache.


Almut war schlauer und hat die frischen Datteln gefüllt mit Hummus an frischem, fruchtigen, gehobeltem Fenchel bestellt, die auch wirklich hervorragend waren.


Nach unseren beiden Gerichten haben wir uns an die Arbeit gemacht und das Seminar vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt war noch komplett unsicher, ob es überhaupt stattfinden wird, ob sich genügend Menschen zu diesem speziellen Thema anmelden. Das ist nun geklärt: Es wird sicher stattfinden und wir freuen uns sehr darauf.

Es war ein arbeitsreicher aber leckerer Abend. Das Restaurant hat uns aber noch zu Bedenken gegeben, dass man von Gästen wie uns, die kein komplettes Menü verspeisen, nicht leben könnte. Abgesehen davon, dass das für mich gar nicht möglich wäre, weil ich ja lieber Rohkost esse und gar nicht soviel Rohkost auf der Karte steht, fand ich das schade, dass dieser Treffpunkt vielleicht nicht der geeignete ist, wenn man geschäftlich unterwegs ist und neben dem Essen auch noch einiges besprechen möchte. Wir haben insgesamt mit Getränken rund 50 € bezahlt, aber zwei Plätze über 2,5 Stunden belegt. Das, wurde uns erklärt, wäre für das Restaurant ein Minusgeschäft. Obwohl noch andere Plätze frei waren, haben wir das irgendwie auch verstanden, fanden es aber trotzdem bedauernswert.

Was ich noch erwähnenswert finde: Auf der Karte wurde ein Affogato angeboten -untypisch, aber lecker mit Amaretto aromatisiert. Alles vegan natürlich - ideal für Süßschnäbel.


Zum Seminar kannst Du Dich hier anmelden: Klick
 

Dienstag, Oktober 09, 2018

Rohkost"koch"kurs



Ihr Lieben, heute will ich euch mal zeigen, wie es bei unserem sommerlichen Rohkost"koch"kurs zuging, was wir verarbeitet haben und vor allem, welche Gerichte daraus entstanden sind.

Ein bisschen ist das auch schon eine Vorschau auf die weihnachtlichen Rohkost"koch"kurse Anfang Dezember, obwohl die Zutaten dann natürlich ganz andere sein werden. In 2 Kursen werden wir einmal Plätzchen und Süßes für den Advent und Weihnachten vorbereiten. Dabei wird es unter anderem auch einen Stollen geben, der so verführerisch ist, dass auch alle die sich sonst konventionell ernähren, dahinschmelzen. Und am 2. Tag werden wir ein weihnachtliches Menü zusammen "kochen" - roh, vegan und mit Wildpflanzen natürlich.

Schaut doch mal ins Programm und auf die Details hier.

Aber so sieht meine Vorbereitung dann womöglich auch wieder aus, viele frische Zutaten aus biologischem Anbau, alles was der Markt hergibt, saisonal und möglichst regional.


Auch Obst war diesen Sommer kein Problem, daher schaut es auch für den kommenden Winter ganz gut aus. Äpfel gibt es jetzt zuhauf, die werden wir sicher auch im Dezember verarbeiten, es hängen noch so viele an den Bäumen. Und übrigens: Brombeeren gibt es jetzt auch noch im Wald - gestern erst habe ich wieder welche gefunden.


Bananen sind natürlich nicht heimisch und Melone auch nicht. Beide würden bei uns hier nicht wachsen, also werden sie importiert. Aber auch dabei kann man Unterschiede machen, auf faire, biologisch angebaute Produkte achten und auch darauf, wie weit die Herkunftsländer entfernt sind. Ich würde es ja gut finden, wenn es eine Landkarte geben würde im Bio-Supermarkt, oder, wie ich das in französischen Biomärkten schon gesehen habe, auf der Preisinfo die Entfernung in km dabei steht. Ganz ehrlich, obwohl ich ohnehin darauf achte: Da habe selbst ich das ein oder andere Produkt wieder zurückgelegt und ein anderes gewählt.

Die wilden Pflaumen und Kirschpflaumen bei unserem Sommerseminar waren übrigens alle aus Wildsammlung.


An Wildfrüchten gab es außerdem noch die Beeren der Mahonien, Achtung zu viel davon führt zu Durchfall. Ich empfehle immer nur 1-3 Stück auf einmal zu essen. 

Und nun zu unserem Menü - zu trinken gab es vorab eine Limonade aus Karotte, Johannisbeere und Wilder Möhre aus Detox, Baby!

1. Gang: Gazpacho aus wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen mit Mango und zweierlei Chips - leider nicht im Bild, aber alles natürlich roh.


2. Gang: Gurkensalat aus Meine liebsten Wildpflanzen rohköstlich - abgewandelt, weil der Löwenzahn im Sommer keine Blüten hat und wir andere Leckereien dazu ergänzt haben.



Und als Hauptgang gab es Tacos mit Nusshack, Tomaten, Sourcreme und Chimichurri, alles natürlich auch roh, auch die Mais-Tortillas


und zum Selberzusammenbauen, je nach Geschmack.



Jetzt würde mich nur noch interessieren, wo eigentlich die Bilder vom Dessert abgeblieben sind, die muss ich bei Gelegenheit mal nachreichen, wenn sie wieder aufgetaucht sind.

Ich freue mich schon auf die Weihnachtskurse am 1. und 2. Dezember und vor allem auf die Gäste!

Freitag, August 03, 2018

Sommergenuss: Wilde Samen auf Rohkost



Ich hatte es für heute Abend versprochen, hier kommt der erste Teil der Gerichte vom Sommerkurs. Und im Sommer sind natürlich Samen ein ganz wichtiges Thema. Erkennst Du, welche das hier unten sind? Apropos Rätsel, die gesuchte Stadt im Blogeintrag gestern war "Augsburg" und Sandra hat es erraten.


Also Samen... die fleißigen Seminarteilnehmer haben es zu dieser Jahreszeit nicht schwer mit dem Sammeln, aber ein bisschen Aufwand ist es schon, die Samen erst zu sammeln und dann weiter zu verarbeiten. Schau mal:


Das oben sind Blüten und Samenstände des Mittleren Wegerichs (ja, der heißt wirklich so und wenn Du ihn noch nicht kennst, dann komm einfach auch mal mit auf Exkursion)

Die Samen wurden dann fein abgepult vom Stängel, das geht eigentlich ganz einfach und dann


zum schon vorbereiteten Obst und Gemüse gegeben  (wir haben übrigens ein Rezept aus "Rohköstliches - gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen" (findet ihr auf Seite 107 "Asia-Gemüse süß-sauer") zubereitet.

Ich liebe diese Samen von Plantago media, nicht nur weil sie so viele wertvolle Öle und Fettsäuren enthalten. Wie der Flohsamen (das sind auch Wegerichsamen, aber von der Art Plantago ovata - dem Indischen Wegerich) haben sie auch kleine silberne Samenschalen, die - ebenso wie bei den indischen Verwandten - aufquellen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen und wenn sie verzehrt werden auch die Verdauung fördern. Mehr zu den "echten" Flohsamenschalen findet ihr in diesen Blogeinträgen.


Das Gericht wurde hübsch angerichtet und mit Blüten dekoriert:


Und los geht's...


... halt, bevor das Gemüse verzehrt wurde hatten wir schon ein kleines Amuse-Gueule verspeist, auch hierfür haben wir Samen verwendet. Ein bisschen verschwommen ist das Bild, aber vielleicht kannst Du trotzdem erkennen, welche Samen das hier sind:



Brennnesselsamen waren die Deko - neben unzähligen Blüten - auf unseren Gurkenbroten mit leckerem rohveganem Aufstrich, unserem Amuse-gueule:



Sehen die nicht zum Reinbeißen aus?


Hier gibt es auch noch ein kleines aber feines Rezept mit Brennnesselsamen. Euch einen guten Appetit, wenn ihr irgendetwas von den Ideen ausprobiert und dann bis zum zweiten Teil von diesem Seminar im nächsten Blogeintrag.

Mittwoch, Juli 25, 2018

Es wird wild und rohköstlich am Wochenende


Es ist Sommer und damit Zeit für die köstlichsten Varianten aus der Rohkostküche, denn wann, wenn nicht jetzt, können wir soviel mit frischen Früchten, Blüten, Kräutern und vor allem Wildpflanzen anfangen. Außerdem ist es jetzt gerade so warm, dass jedes gekochte Essen einem wie ein Stein im Magen liegt. Der Körper hat ja ohnehin schon genug damit zu tun, die Hitze auszubalancieren, was übrigens deutlich besser geht, wenn er nicht allzu viel mit dem Verdauen beschäftigt ist.

Und deshalb gibt es auch genau jetzt am Wochenende einen "Kochkurs" mit dem hübschen Titel wild&roh-köstlich. Dabei könnt ihr lernen, wie einfach es ist, Rohkost zuzubereiten und wie leicht sich die Wildpflanzen dabei integrieren lassen.

Deshalb zeige ich euch heute ein paar Bilder aus einem der letzten Sommerkurse. Wir werden am Samstag zwar andere Rezepte zubereiten, aber diese werden mindestens so farbenfroh und lecker auf den Tisch kommen, wie das, was ihr heute und morgen hier sehen könnt:

Iron-Banana-Smoothie, für alle, die meinen ihr Eisenmangel wäre nicht in den Griff zu kriegen, der richtige Anfang.

Viele Brennnesseln sind verantwortlich für die Farbe und für den Eisengehalt.



Gazpacho ist zwar immer kalt, aber nicht zwangsweise roh und meistens fehlen die Wildpflanzen. Hier nicht!



Lieblings-Knuspermüsli mit Buchweizen, Blüten und Beeren. Da fehlt mal gar nichts und der Geschmack ist einfach hmmm.


Alle unsere Termine gibt es mittlerweile ganz ausführlich hier: www.wildundroh.de mit Kalendersuche und Detailbeschreibungen, Preisen, etc.
Noch Fragen dazu? Dann schreib mir einfach an info(ät)christine-volm.de (ät) durch @ ersetzen. Und wenn Du dabei sein möchtest am Samstag, dann schnell ab die Post per Mail und einfach einem "Ich will dabei sein!" - prompt bekommst Du alle weiteren Infos zugeschickt.

Und morgen warten hier Bilder vom  Hauptgericht und vom Dessert aus dem "Kochkurs" auf Dich.
Übrigens: Ich habe ein kleiner Sommerferien-Exkursionsprogramm für Dich zusammengestellt:

Exkursion "Essbare Wildpflanzen – Die wichtigsten Arten im Sommer"
So. 12. August 2018: 10:30 Uhr für alle
Di. 21. August 2018: 17:30 Uhr für Fortgeschrittene
Fr. 24. August 2018: 15:30 Uhr für alle

Typische Sommerkräuter, -früchte und -blüten stehen nun auf dem Programm.
Dauer jeweils ca. 2,5 h

-  alle Infos ausführlich dazu NEU auf www.wildundroh.de mit Übersichtskalender

Donnerstag, Februar 08, 2018

Blumenstrauß und essbare Wildpflanzen




Wunderbare Termine liegen hinter mir. Arbeitstermine. Fast mag ich es nicht "Arbeit" nennen, weil es solch ein Vergnügen ist, meiner "Berufung" nachzugehen. Seit ich im letzten Jahr begonnen habe, die Wildpflanzen und die Rohkost an die erste Stelle meiner beruflichen Tätigkeit zu stellen, gab es keinen einzigen Tag, an dem ich nicht gerne gearbeitet hätte. Und wenn es dann zur Belohnung noch Blumen gibt... Nicht nur dann bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung.

Am vergangenen Samstag beispielsweise war ich bei Blumen-Klauss und durfte mit den Mitarbeitern dort eine Exkursion machen und danach einen Vortrag halten und dann haben wir zusammen Limonade, Saft und mein allerliebstes Winter-Dessert zubereitet.

Na dann starten wir mal...

Kaum 2 Meter gelaufen, schon der erste Fund.

Und was sich da alles gefunden hat - wohlgemerkt am 3. Februar, aber wir haben ja in diesem Jahr keinen kalten Winter.

Und selbst wenn es kälter wäre, die Hagebutten wären dennoch da.

Und schmecken so lecker - wenn man weiß, wie sie am besten zu essen sind - was wir natürlich geübt haben.

Vogelmiere - frisch gesammelt für das Dessert.
  
Limonade hilft gegen Husten? Ja, die Orangenlimo aus Detox, Baby! mit Thymian und Spitz-Wegerich.

Gleich ist das Dessert fertig.

Saft aus Rote Beete, Selleriestangen, Behaartem Schaumkraut und Äpfeln.

Es war mir ein Vergnügen und ich freue mich, dass es den Teilnehmern auch gefallen hat - zumindest sehen die Bilder so aus, die mir freundlicherweise von Sandra Nonnemacher von Blumen-Klauss zur Verfügung gestellt wurden.



Und zum Schluss gab es Blumen für mich. Margarete Hooge, die Inhaberin, wusste nicht, dass ich Freesien liebe, aber schaut mal, welchen wunderbaren Strauß sie mir gebunden hat. Natürlich habe ich genau geschaut, was da alles für Blumen zu finden sind.



Die kleinen zarten kräuterähnlichen Triebe, werden im Floristikbedarf als "Hirtentäschel" gehandelt. Hirtentäschel ist es nicht, aber was dann, haben wir uns gefragt. Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die kleinen zarten Früchte, den Früchten des Acker-Hellerkrautes sehr ähnlich sind. Im Handel ist dieses Schnittgrün als Thlaspi 'Greenbell', Thlaspi arvense, das Acker-Hellerkraut, haben wir übrigens draußen auch in groß mit leckeren essbaren Früchten gefunden. 

Außerdem dabei: weiße Anemonen, Heidelbeergrün, Bartnelken "Green Trick" und Margeriten.

Und, nein, ich habe den Strauß nicht angeknabbert - er erfreut mich immer noch.