Posts mit dem Label Herbst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Herbst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, Oktober 10, 2017

Kein Platz für trübe Stimmung - nur für Kuchen


Ach ja, es ist Herbst. Eigentlich sollte ja schönes Wetter sein, aber der Hochnebel ist heute beharrlich und die Sonne kommt wohl erst am Nachmittag zum Vorschein. Ja, da fällt es einem manchmal schwer, guten Mutes zu sein, vor allem wenn auf Facebook dann die Urlaubsbilder aus Südeuropa aufpoppen, da fragt man sich, warum man nicht dort ist, wo die Sonne ist. Aber keine Chance, ich kann hier gerade nicht weg. Also, mache ich es mir nett und nutze all die herbstlichen Köstlichkeiten, die uns die Natur hier bietet - an manchem warmem Südhang lassen sich jetzt beispielsweise Esskastanien sammeln - mehr dazu hier.

Am Samstag gehen wir auf Baumexkursion - dabei werden wir uns den Bäumen und Sträuchern ganz ausführlich widmen. (Hinterher freue ich mich immer sehr, hier zu leben und diese wunderbare Natur um mich zu haben und die Facebook-Bilder sind vergessen.)

Ich schicke euch gerne alle Infos, schreibt mir per Mail an info@christine-volm.de

Botanisch-kulinarische Exkursion „Bäume und Sträucher im Herbst“

Eine Exkursion für alle, die Bäume und Sträucher im Sommer kennenlernen wollen, wissen wollen, wie sie zu erkennen sind, was daran essbar ist und wie sie schmecken.
Für Anfänger, Auffrischer und Fortgeschrittene geeignet
Sa. 14. Oktober 2017: 9:30 - 12 Uhr

Jetzt aber zu den Esskastanien und zum Kuchen - Kuchen ist nämlich gut gegen trübe Stimmung, vor allem dieser hier, weil die Zutaten alle Superfoods sind. Und das Wichtigste ist: Es geht ganz einfach.

Nüsse, Datteln und Esskastanienmehl (dieses hier hat Rohkostqualität!)

 

habe ich für den Boden verwendet und natürlich Wildpflanzen:
Dazu habe ich Nüsse und Dattelpaste (ihr könnt auch einfach entsteinte Datteln nehmen)


mit Gewürzen, die wunderbar zum Herbst passen, aromatisch sind und noch nicht zu sehr nach Weihnachten schmecken

Zimt, Anis, Muskat, Orangenstücke, Anis, Nelken - hmmm!
 und Wildpflanzen

Gundermann, das Allheilmittel
im Mixer zu einer cremigen Masse püriert.


Anschließend habe ich Mehl (halb Buchweizenmehl, halb Kastanienmehl) zugegeben und alles mit dem Löffel vermengt, sodass der Teig gebunden wurde, aber sich noch auf dem Boden der Kuchenform ausstreichen ließ. 




Die Creme habe ich aus Heidelbeeren und Brombeeren und eingeweichten Cashewkernen gemixt und mit Irish Moss gebunden.


In zwei Lagen mit Beeren dazwischen habe ich sie auf den Kuchen gegeben.


Der kleine Kuchen hat ein köstliches Dessert ergeben für 4 Personen. Dieses hatte den Vorteil, dass wir nicht nur pappsatt und glücklich waren, sondern auch sicher sein konnten, dem Rat von Hippokrates Folge geleistet und damit das Bestmögliche für unsere Gesundheit getan zu haben.



Wenn du auch nicht Trübsal blasen möchtest im mitteleuropäischen Herbst und Winter, dann "back" doch im Dezember Rohkostplätzchen mit uns und Hutzelbrot und Weihnachtsstollen...

Seminar Weihnachten wild&roh-köstlich!
Weihnachten und Rohkost – geht das?
Das geht ganz hervorragend und vor allem ohne die üblichen Nebenwirkungen – so bleiben wir auch in dieser Zeit fit und vital.
Bevor wir mit der Zubereitung der weihnachtlichen Rohköstlichkeiten beginnen, werden wir draußen die wichtigsten Zutaten dafür suchen, die essbaren Wildpflanzen. Mit ihnen wollen wir dann in der Küche des Gesundheitshauses imPuls in Maichingen Rezepte für Weihnachts-Stollen, Früchtebrot, Plätzchen auf Rohkostbasis ein weihnachtlich-wärmendes Getränk und etwas Herzhaftes für das Weihnachtsmenü zubereiten. Ganz nebenbei wirst du die Vielfalt der Rohkostküche kennenlernen und anschließend werden wir die Köstlichkeiten gemeinsam verspeisen.

Sa. 2. Dezember 2017: 10 - 17 Uhr für alle - Anmeldung per Mail an info@christine-volm.de



So, und jetzt hoffe ich, dass die Sonne nicht mehr all zu lange auf sich warten lässt, wenn doch, mache ich noch einen kleinen Kuchen!

Mehr Herbstrezepte habe ich hier aufgelistet und ein Bild von der Esskastanie gibt es da auch - besonders zu empfehlen heute: Scharfe Maronen-Champignons - S. 58 in Meine liebsten Wildpflanzen rohköstlich


Mittwoch, Oktober 05, 2016

Hagebuttenzeit und Rosenherbst

Endlich sind die ersten Hagebutten reif. Damit werden siebei den kommenden Exkursionen auch eine wichtige Rolle spielen. Ja, man kann sie alle essen, die Früchte der wilden Rosen. Und man sollte sich keine Sorte entgehen lassen, weil sie alle anders schmecken. Diese Früchte haben den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller heimischen Früchte.


Die beiden Sorten auf den Bildern werden die Teilnehmer bei der Exkursion in Haigerloch am kommenden Sonntag kennenlernen, andere dann bei den Exkursionen in Sindelfingen, dabei auch eine ganz schwarze Sorte.
Wenn ihr dabei sein wollt, schaut auf meiner Homepage unter Seminare, welcher Termin euch passt und schreibt mir zur Anmeldung einfach eine Email.



Wer am Sonntag nach Haigerloch kommt, der kann dort auch alles über Rosen im Herbst erfahren und gleich lernen, wie der ideale Winterschutz für Rosen aussehen kann. Mehr dazu erfahrt ihr unter www.haigerlocher-rosengarten.de.

www.haigerlocher-rosengarten.de

Die Führung im Rosengarten und die Winterschutz-Infos sind kostenlos. Alle Infos zur Exkursion schicke ich euch gerne zu.

Mittwoch, November 04, 2015

Herbstliche Wildpflanzen-Üppigkeit

Es ist immer noch Wildpflanzen-Hauptsaison meine Lieben. Das warme Wetter hier im Süden lässt nochmal alles ordentlich sprießen, auch wenn wir uns am Wochenende - bei der Exkursion in München - schon mit den essbaren Wildpflanzen für den Winter beschäftigen. Ich freue mich riesig, dass es nochmal geklappt hat - die Wildpflanzenfreunde in München sind superinteressiert und es macht wirklich Spaß dort unterwegs zu sein.
Für das nächste Jahr stehen auch wieder Termine in Köln und Berlin auf dem Programm. Wenn ihr Kölner und Berliner hier mitlest, dann meldet euch bei Interesse.
Ich komme übrigens auch in jede andere Stadt - die Planungen für 2016 laufen und wenn ihr eine interessierte Gruppe zusammenbekommt, dann können wir auch bei euch losziehen auf Wildpflanzenpirsch. Das wollte ich nur mal gesagt haben, weil ich immer wieder höre, dass Interessierte gerne teilnehmen würde, aber der Weg hier nach Baden-Württemberg zu weit wäre.


Aber nun zu den aktuellen Wildpflanzen. Und davon gibt es noch reichlich: Jetzt sprießt erst wieder die Vogelmiere ordentlich und Löwenzahn und es gibt noch jede Menge Blüten - siehe Post von gestern. Außerdem jetzt frisch und lecker: Wiesen-Pippau, Herbst-Löwenzahn (für die Bittersüßliebenden unter euch), Knoblauchsrauke, Gundermann, Gänseblümchen, Schafgarbe und all die Früchte von Eibe (Achtung: nur der rote Samenmantel ist essbar!), Hagebutten, Weißdornfrüchte, Goji-Beeren, etc. Das Wiesen-Schaumkraut gilt es jetzt wieder zu entdecken und ebenso die Fingerkräuter, einfach alles, was jetzt grün und essbar ist - da lohnt es sich nicht Giersch und Brennnesseln nachzuweinen - obwohl die mancherorts auch noch brauchbar sind.
Da könnte die Ernte schon fast wieder so aussehen, wie hier beim Seminar - als wir jeden Tag dreimal die Boxen gefüllt haben.





Mittwoch, Oktober 29, 2014

Herbstgerichte rohvegan und wildpflanzenköstlich

Heute will ich Euch mal einen Überblick geben über die Herbst-Gerichte, bzw. Gerichte, die Ihr jetzt im Herbst zubereiten könnt aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich", für diejenigen, die sie noch nicht kennen.

  • Beerenlocken - ein Fruchtleder, das Ihr auch aus Tiefkühlbeeren machen könnt - S. 75
  • Bittersweet Orange - leckerer Drink gegen den Herbstblues und auch als Detox-Drink superhilfreich - S. 91
  • Blütenmilch - schnell, schnell auf die Wiese, die letzten Löwenzahnblüten nutzen S. 91
  • Cremiger Vogelmiere-Smoothie - jetzt wieder frisch zu finden - I love it - S. 117
  • Erdmandel-Müsli mit Brombeerblättern - hmm, ersetzt jeden Haferbrei - S. 53
  • Fingerfood-Paprika mit Pistazienklee - auch das geht noch - prima fürs Fingerfoodbuffet - S. 77
  • Giersch an Durian - nur für Kenner! - S. 68
  • Goldene-Rübli-Torte - ja, jetzt gibt es Karotten en masse und die Goldnessel ist auch wieder da - S. 109
  • Grün-Grün-Grün - auch diesen Saft mit Labkraut und Postelein könnt Ihr jetzt prima nachmachen - S. 131
  • Herbstglück - wie der Name schon sagt... schnell raus zum Bucheckernsammeln - S. 99
  • Hokkaido-Suppe - wärmt ganz doll - S. 104
  • Inkareis mit Gänse-Fingerkraut - richtig was zu kauen und reichhaltig dazu - S. 65
  • Marinierte Champignons mit Sauerkleeherzen - könnt ich gerade jeden Tag essen - 121
  • Nussolatte - herbstzeit ist Nusszeit - schlürfen und genießen - S. 73
  • Salbei-Chips - schnell noch die letzten Salbeiblätter nutzen - siehe auch Blogeintrag von gestern - S.133
  • Scharfe Maronen-Champignons - die stacheligen Gesellen von unten sind jetzt reif und können in Pilze gefüllt werden! - S. 58




Dienstag, Oktober 21, 2014

Das dritte Paradies - der Herbst ist ein neuer Anfang

Wir sind nicht begrenzt. Das ist meine Botschaft des Tages. Ich weiß, wenn heute Nachmittag, die ersten Herbststürme übers Land fegen werden und es kalt und ungemütlich wird draußen, dann wollen wir uns zurückziehen und uns einkuscheln und nicht mehr aus dem Haus gehen. Und wenn am Wochenende dann noch die Sommerzeit endet, dann wollen wir Weihnachtsgewürze riechen und ein gutes Buch haben. Ich mache dann auch oft einen Rückzieher und mir fällt es schwerer raus zugehen.
Aber heute ist mir nach etwas Anderem. Ich genieße die letzten Sonnenstrahlen und bin gespannt, wie die Exkursionsteilnehmer heute Nachmittag mit dem wilden Wetter zurechtkommen werden. Es ist eher Neugier auf diesen Umbruch als Wunsch nach Rückzug. Der Herbst ist nicht das Ende, sondern der Anfang von allem.

Ich habe in Arles ein Kunstwerk von Michelangelo Pistoletto gesehen, dass mir einfach nicht aus dem Kopf geht und das mich so sehr inspiriert hat, dass ich immer wieder darüber nachgedacht habe.

Ein Olivenbaum geformt um das Zeichen für Unendlichkeit.


In dieser Ausstellung "The Third Paradise" geht es um Unendlichkeit oder vielmehr um die Aufhebung zwischen Trennendem - aber was ist Unendlichkeit Anderes als die Aufhebung von Anfang und Ende? Die Vereinigung von Natur und Kunst?

Das ist es, was Pistoletto versucht - beschrieben als politischer Ausdruck eines überzeugten Künstlers. Konzipiert als Symbol, das uns leiten kann, soll es uns für eine neue Zukunft der Menschlichkeit öffnen, Natur und Kunst aussöhnen. In der Ausstellung zeigt er seine Vision von organischem Wachstum und vergleicht sozioökonomische Organisationen mit natürlichen Systemen.
Seine Perspektive reflektiert eine neue Dimension von Freiheit, Verbindlichkeit und Teilen: eine Dimension von Politik, die sich auf Teilhabe und gesellschaftliche Transformation gründet.
Er möchte mit seiner Kunst eine Dynamik des Wandels anstoßen für unseren  "Planetengarten", in den jeder eingeladen ist.


Die Ausstellung dauert noch bis 26. Oktober, wer also zufällig in Frankreich weilt...

Sonntag, Oktober 19, 2014

Ein Oktober wie aus dem Bilderbuch

Ja, das ist er wirklich. Tage für den Liegestuhl und Flipflops. Da kann man doch gar nichts Besseres tun, als die Natur zu genießen. Ich habe mich also in die Sonne gelegt und die Natur genossen. Über mir in der alten Hainbuche das Eichhörnchen beim Samen naschen. Verschiedenste Insekten, Rabenkrähen und andere Vögel sorgten ebenfalls für geschäftige Betriebsamkeit im Baum und für Geräusche, die so typisch herbstlich sind: Geknabber, schwerfälliges Gesumme und langsames Flügelschlagen. Blatt für Blatt fallen die Blätter vom Baum und lassen nicht vergessen, welche Jahreszeit wir haben - ach, ich liebe den Herbst, besonders wenn er so ist wie heute.

Wie im Sommer, bei Temperaturen um 27 °C.

So mein Blick aus der Rückenlage.
Keine Frage, es ist Herbst.
Eichhörnchenleckereien, die Samen der Hainbuche.
Unter Bäumen ist es halt doch ganz schön schön.




Mittwoch, September 03, 2014

Beinwell - letzte Blüten

Köstlich diese Beinwellblüten. Es werden die letzten dieses Jahr sein, bald schon geht die Vegetationszeit zu Ende und dann werden Blüten im Allgemeinen etwas rar. Jetzt können wir noch einmal ernten. Der Herbst ist ja nicht wirklich das Ende, sondern nur die Vorbereitung auf Neues. Auch Löwenzahnblüten werden sich jetzt noch einmal finden lassen, bevor der Löwenzahn sich dann klein macht, um das Winterhalbjahr zu überdauern - Zeit also noch einmal leckere Blütenmilch oder den Gurken-Wiesenknopfsalat mit Löwenzahnschneckchen aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" zuzubereiten..
"Der September ist der Mai des Herbstes", so sagt man in Frankreich und dort hat man diesbezüglich recht - aber auch bei uns wird es noch einmal ein bisschen Frühjahr. Nutzen wir also die Zeit, noch einmal Blüten zu ernten und zu essen.