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Donnerstag, April 11, 2019

Durian macht süchtig


Aaaah - die Duriansaison geht wieder los. Paradiesische Zustände nicht nur für Rohköstler.


Ich habe zu dieser Frucht eine sehr spezielle Beziehung. Die ganze Geschichte dazu, wie ich mich 2005 dieser Frucht näherte - gibt es hier nachzulesen.


Dieses riesige Exemplar habe ich von Jurassic Fruit - darüber habe ich hier schon einmal berichtet - Werbung aus Begeisterung *.

An das leckere Fruchtfleisch kommt man nur mit einigem Aufwand. Und da dies meine erste Durian in diesem Jahr war, konnte ich es kaum erwarten: Wenn die dann so vor mir liegt, dann könnte ich einfach reinbeißen, wie Obelix in ein Wildschwein. So muss sich diese Lust auf Fleisch anfühlen und daher würde ich jedem, der auf dem Weg ist und vegan mal ausprobieren will, empfehlen, so eine Frucht zu testen.

Diese hier war 3,8 kg schwer. Und hat für einige Tage meine Lust darauf gestillt, aber nur so lange genug da war. Beim Öffnen braucht man Geduld und etwas Fingerspitzengefühl, sonst säbelt man die Fruchtfleischsegmente einfach durch.



An diesem Punkt bin ich schon nervös geworden... ich konnte es nicht abwarten, reinzubeißen.


Deshalb konnte ich auch nicht ordentlich und langsam die Filets herausholen, sondern musste gleich probieren, wie cremig sie ist.


Du siehst es meinen Fingern schon an - sehr cremig. Und so sah dann eine Tagesportion aus.


Die Kerne, um die herum das Fruchtfleisch sitzt, sind hier noch drin.


Und so sehen die Kammern in dieser riesigen Frucht aus:


Ah, was für ein Genuss... die zweite Portion


und die dritte Portion. Insgesamt waren es 5 große Portionen, die ich mit Wildpflanzen kombiniert, weggeschlemmt habe.


Wenn du diese sensationelle Fraucht auch mal ausprobieren möchstest, dann nutze doch 
meinen Code für 10% Rabatt für Erstbestellungen "wild&roh".**
Wann bist du reif für deine erste Durian?

Dienstag, Januar 17, 2017

Gesundes aus den Tropen bei "Gesund in den Bergen"


Ich habe heute Sommersehnsucht. Irgendwann im Winter ist es immer soweit und dann habe ich das Gefühl, als könnte ich es nicht mehr aushalten bis es wieder Sommer wird. Dann ist mir so nach Flug buchen und Sonne genießen. Und wenn ich dann die Bilder vom Seminar "Gesund in den Bergen" aus dem letzten Jahr sehe, dann merke ich auch, dass es mir deutlich an Gesichtsfarbe fehlt. Dann spätestens ist es soweit und ich muss dringend mal wieder wilde tropische Früchte bestellen.

 

Jetzt könnte man natürlich fragen, ob das denn sinnvoll und naturgemäß ist.
In Rohköstliches habe ich eine ganzes Kapitel (S. 34-37) dazu geschrieben, hier ein kleiner Auszug daraus: 
Im Winter, wenn auf der Südhalbkugel viele Früchte reif sind, stellen diese eine wertvolle Bereicherung des rohköstlichen Speiseplans dar. Baumreif geerntete Früchte sind im spezialisierten Versandhandel erhältlich. Diese Firmen ermöglichen zum Teil die Unterstützung kleiner Anbauprojekte, die sich durch fairen und biologischen Anbau auszeichnen. Besonders zu empfehlen sind auch Firmen, die durch freiwillige Abgaben Klimaschutzprojekte fördern und dadurch einen Beitrag zur Neutralisierung der durch den Transport entstandenen Emissionen leisten. Informieren
Sie sich deshalb darüber, wo und wie die angebotenen Tropenfrüchteangebaut und unter welchen Bedingungen sie transportiert werden. Birnen aus Chile, Äpfel aus Neuseeland und Spargel aus Peru zu kaufen, halte ich allerdings allein schon aus ökologischer Sicht für unsinnig. Schließlich wachsen diese Früchte auch bei uns und können in der entsprechenden Jahreszeit hier in bester Qualität geerntet werden.
Daneben gibt es in Rohköstliches noch zu lesen, warum wir diese Früchte essen sollten, welche Qualität die richtige ist und was es mit Durian und Co sonst noch auf sich hat. Diese Früchte habe ich bei Orkos bestellt - Lieferadressen findet ihr in allen meinen Büchern.

Exotische Früchte sind auch beim Seminar "Gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen" immer dabei, so gibt es dort die Gelegenheit, auch Dinge zu probieren, die noch nicht jeder kennt. Wie eine meiner Lieblingsfrüchte, die Mangostan. Schneidet man diese Kugeln auf, dann entdeckt man leckeres weißes Fruchtfleisch darin - siehe unten, letztes Bild - welches schmeckt wie ein Cocktail aus den besten tropischen Früchten.


Auch lecker: Reif geerntete Drachenfrüchte - Pitahayas.


Die Früchte der Kaktusfeigen gibt es auch in anderen Farben - lest ihr hier.


Im Hintergrund: Sapotillen - schmecken cremig, karamellartig, lecker.


Und so sieht dann schon mal das Frühstücksbuffet aus - heimisches Gemüse und Wildpflanzenzubereitungen mit exotischen Früchten.


Und so ein leckerer Frühstücksteller mit Vogelmiere, Drachenfrucht, Maracuja, Wiesen-Pippau, Rambutan, Mango, Sapotille, Mangostan und Ehrenpreis.


Mehr Exotische Früchte findet ihr hier.

Sonntag, Februar 21, 2016

Wenn es bei uns stinkt, ist das meistens...

Bei uns riecht es eigentlich immer gut. Meistens nach frisch geschnittenem Obst und Gemüse, heute nach frisch gedörrtem Zwiebelbrot und zwischen durch auch nach Kokos. Neulich allerdings wäre ich beinahe der Wohnung verwiesen worden. Die Leser, die auch die letzten Tage hier waren, ahnen vielleicht, woran es lag - Durian! (Meine Annäherung an Durian habe ich vor 10 Jahren hier aufgeschrieben.)



Zugegegeben diese Durian war zwar gut verpackt, allerdings war sie viel zu jung geerntet worden und reifte auf der Reise und auch bei uns - eingesperrt im Badezimmer - weiter nach. Daher war der Geruch, na sagen wir mal - etwas streng. Für mich kein Problem - ich liebe Durian, allerdings für Mitbewohner eine Zumutung. Ich finde, sie riechen keinesfalls schlechter als Gebratenes in jeglicher Form, im Gegenteil - aber wer sie nicht isst, kann sie auch nicht riechen, da beißt sich die Katze leider in den Schwanz.

Bildunterschrift hinzufügen


Für mich riecht sie nach Vanillepudding mit Zwiebeln und schmeckt traumhaft - an unserem Kühlschrank hängt aber ein Schild, darauf wird der Geruch mit "toter Katze über offenem Gulli" verglichen - das ist aber weit übertrieben, sage ich (ich möchte mir diesen Geruch auch nicht vorstellen).


Nun gut, wie gesagt, sie war nicht ausgereift und daher auch leider nicht mit wirklich viel Fruchtfleisch gefüllt, so dass ich sie in zwei Mahlzeiten verzehrt hatte. Ich kann euch nur sagen: Jetzt ist keine Durian-Saison - in dieser war viel zu wenig Fruchtfleisch drin.

Seht ihr das klitzekleine Segment - wenn das mal reif gewesen wäre und die Schale dünner, dann hätte es sich vielleicht gelohnt.

Hier nochmal - dieses Segement ist nur wenige cm lang - so schade - am Baum wäre es ausgereift.

Ein Riesenberg Schale und das war die Fruchtfleischausbeute...


Alternativ kann man auch die ausgelösten Segmente bestellen, die haben jetzt allerdings einen sehr hohen Preis (17,65 für 500g). Wartet lieber noch eine Weile, zum einen fallen die Preise bald wieder und zum anderen finde ich es immer besser Früchte reif zu ernten, weil wir dann nicht wertvolle Durian verschwenden und nicht nur leere Schalen transportiert werden, sondern Essbares. Also bitte noch etwas Geduld.

Dennoch - die Durian war lecker - und ich durfte hier wohnen bleiben, zumindest, so lange wie ich nicht wieder Durian bestelle.


Euch einen möglichst duftenden Sonntag.

Mittwoch, September 16, 2015

Liebster Blog Award - 11 Fragen an tine taufrisch



Vielen Dank liebe Antje von einfachanfangen.net für die Nominierung für den Liebster Blog Award. Mit dieser Aktion lernen sich Blogger untereinander kennen und stellen ihren Lesern durch ihre Nominierungen auch neue Blogs vor. Ehrlich gesagt kenne ich wenig andere Blogger - außer den unten nominierten - und freue mich, dass ihr auf mich gestoßen seid.

Also versuche ich nun eure Fragen zu beantworten und hoffe, auch ihr Leser hier habt Spaß daran.


1. Was willst du mit deinem Blog erreichen?
Gute Frage, ich glaube , als ich vor rund 10 Jahren angefangen habe, wollte ich tatsächlich etwas erreichen: Menschen über Rohkost und Wildpflanzen informieren. Heute ist es eher so, dass ich Erlebnisse und Erfahrungen aus diesem Themenkreis aber auch ganz persönliche Dinge aufschreibe, wie in einer Art Tagebuch und mich freue, wenn sich viele dafür interessieren. Gleichzeitig verrate ich hier auch das ein oder andere Rezept oder anderes Wissenswertes aus meinen Büchern, teile Empfehlungen, wenn ich Neues entdecke und berichte von den Wildpflanzen und ihren vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten..

2. Wann schreibst du deine Blogtexte? Hast du eine bestimmte Zeit?
Meistens frühmorgens, bevor ich mich an das Tagesgeschäft mache.

3. Welche Person inspiriert dich zur Zeit am meisten und warum?
Hm, schwierig zu beantworten. Es sind eigentlich eher einzelne Eigenschaften, die ich bewunderns- und /oder erstrebenswert finde, die aber verschiedenen Menschen zu eigen sind, wie
- die Geduld und Bescheidenheit eines Dalai Lama
- die Disziplin eines Cristiano Ronaldo
- die Geradlinigkeit und das DieWirklichkeitsehenwollen meines Zenlehrers
- die Präzision und Detailverliebtheit meiner Yogalehrerin
- die Vorliebe für Korrektheit und Genauigkeit und die Geduld meines Fotografen
- die Selbstvergessenheit meiner Enkel beim Spielen
- der Lebensmut und die Unerschrockenheit meiner Kinder
- die Experimentierfreude meiner Eltern.
Besonders den letzen sechs bin ich sehr dankbar, dass ich mit Ihnen sein darf und sie zu meiner persönlichen Entwicklung beitragen.

4. Ist dir Kneipp ein Begriff? Wenn ja, woher?
Ich war schon als Kind gerne im Kneippbecken zum Wassertreten und habe vor ca. 30 Jahren den Film über Sebastian Kneipp gesehen, daraufhin jede Menge über ihn gelesen. Ich schreibe für das Kneippjournal, die MItgliederzeitschrift des Kneipp-Bunds und halte Seminare an der Sebastian-Kneipp-Akademie in Bad Wörishofen - die Themen könnt ihr hier sehen, wenn ihr 'Volm' in der Suche eingebt.

5. Wie wichtig ist dir Meditation
Sehr wichtig - ich war jahrelang auf der Suche nach der richtigen Form - die habe ich nun im Zen gefunden - Blogeintrag dazu siehe hier.
.
6. Hast du ein Abendritual? Wenn ja, welches?
Nein, eigentlich nicht, oft endet mein Abend mit einem letzen Blick ins Netz, aber nach Möglichkeit anders, am liebsten mit dem Wälzen von Rezepten oder Rohkost"koch"büchern.

7. Was ist dein Lieblingsobst und warum?
Hier eine Frucht zu nennen, hieße alle anderen herabzusetzen, das wäre nicht richtig, ich mag sie alle. Erdbeeren im Juni, im Juli die Kirschen, jetzt Kornelkirschen und Äpfel, die ich dann zu rohköstlichem Apfelmus verarbeite (Rezept in wild&roh) Aber eine will ich doch nennen: Durian - die Geschichte von der Durian und mir, könnt ihr hier nachlesen.

8. Welches ist deine liebste Wildpflanze und wofür verwendest du sie?
Da geht es mir wie bei Nummer 7 - je nach Jahreszeit wechselt das und manchmal muss es dann einfach genau diese sein, eine anderes Mal eine andere. Aber wenn jetzt im Herbst der junge Giersch wieder sprüht, dann freue ich mich schon sehr.
 
9.Welche alte Gewohnheit, die du inzwischen bewusst abgelegt hast, vermisst du manchmal.
Hm, sehr private Frage... was soll ich dazu sagen? Soll ich euch jetzt tatsächlich verraten, dass ich früher einmal intensiv Bauchtanz betrieben habe, auch unterrichtet habe und aufgetreten bin?  Das ist aber wohl auch das einzige, was ich wirklich manchmal vermisse - alleine schon, weil man sich so schön fühlt in den orientalischen Kleidern.

10. Was ist dein persönlich liebster Blog? Was findest du daran so gut?
Ach, ich liebe die Claudi, mag aber auch sehr den Blog von Ramona, den hippen Berliner Glowbus und die Wurzelweberin - das sind auch schon die wenigen, die ich gut kenne und immer wieder lese.

11.Worüber kannst du am meisten lachen?
Schon wieder die Frage nach dem Superlativ - was sagt man denn dazu? Auch hier sind es eher die einfachen Begebenheiten, wie sie Kindern in ihrer Tolpatschigkeit passieren oder witzige Ungeschicklichkeiten, die mir selbst auch ab und an unterkommen, ich finde Lachen ist immer die beste Variante Missgeschicke zu beantworten. Außerdem mag ich gerne richtig gutes Kabarett - wenn es witzig und politisch anspruchsvoll gleichermaßen ist. 

So , das wars auch schon von meiner Seite, hiermit nominiere ich die folgenden Blogs:

- jademond.de
- wurzelweber.blogspot.de
- claudigoesvegan.de
- glowbus.de

und stelle Euch folgende Fragen:

1. Was bedeutet für dich Natur?
2. Wo erholst du dich am liebsten?
3. Nutzt du besondere Techniken oder wie entspannst du dich am besten?
4. Wie sieht dein Essensplan für heute aus?
5. Stehen auch Wildpflanzen auf dem Besorgungszettel?
6. Wo pflückst oder erntest du deine Wildpflanzen?
7. Wie bereitest du dein Essen zu ? Roh oder gekocht? Konzentriert oder auf die Schnelle?
8. Wenn du könntest, welchen "Promi" würdest du am liebsten zum Essen einladen und was würdest Du servieren?
9. Essen ist ja auch Kommunikation, was möchtest du deinem Gast mit deinem Gericht mitteilen?
10. Wenn du mal niemanden sehen und hören willst, wohin ziehst du dich zurück?
11. Und zum Schluss: Stell Dir vor, du dürftest dich in einen Garten wünschen - wie würde er aussehen?

Das sind die Regeln des Liebster Blog Adwards:

Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.
Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
Das Logo „Liebster Award“ kann aus meinem Artikel kopiert werden.



Mittwoch, Oktober 29, 2014

Herbstgerichte rohvegan und wildpflanzenköstlich

Heute will ich Euch mal einen Überblick geben über die Herbst-Gerichte, bzw. Gerichte, die Ihr jetzt im Herbst zubereiten könnt aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich", für diejenigen, die sie noch nicht kennen.

  • Beerenlocken - ein Fruchtleder, das Ihr auch aus Tiefkühlbeeren machen könnt - S. 75
  • Bittersweet Orange - leckerer Drink gegen den Herbstblues und auch als Detox-Drink superhilfreich - S. 91
  • Blütenmilch - schnell, schnell auf die Wiese, die letzten Löwenzahnblüten nutzen S. 91
  • Cremiger Vogelmiere-Smoothie - jetzt wieder frisch zu finden - I love it - S. 117
  • Erdmandel-Müsli mit Brombeerblättern - hmm, ersetzt jeden Haferbrei - S. 53
  • Fingerfood-Paprika mit Pistazienklee - auch das geht noch - prima fürs Fingerfoodbuffet - S. 77
  • Giersch an Durian - nur für Kenner! - S. 68
  • Goldene-Rübli-Torte - ja, jetzt gibt es Karotten en masse und die Goldnessel ist auch wieder da - S. 109
  • Grün-Grün-Grün - auch diesen Saft mit Labkraut und Postelein könnt Ihr jetzt prima nachmachen - S. 131
  • Herbstglück - wie der Name schon sagt... schnell raus zum Bucheckernsammeln - S. 99
  • Hokkaido-Suppe - wärmt ganz doll - S. 104
  • Inkareis mit Gänse-Fingerkraut - richtig was zu kauen und reichhaltig dazu - S. 65
  • Marinierte Champignons mit Sauerkleeherzen - könnt ich gerade jeden Tag essen - 121
  • Nussolatte - herbstzeit ist Nusszeit - schlürfen und genießen - S. 73
  • Salbei-Chips - schnell noch die letzten Salbeiblätter nutzen - siehe auch Blogeintrag von gestern - S.133
  • Scharfe Maronen-Champignons - die stacheligen Gesellen von unten sind jetzt reif und können in Pilze gefüllt werden! - S. 58




Freitag, Mai 23, 2014

Der perfekte Rohkostalltags-Tag...

Gestern war bei uns der erste richtig heiße Sommertag. Ich erzähle Euch heute mal, was mich an solch einem Tag fit hält:


- die Häfte des Kokoswassers aus einer frischen  riesigen Pagode (junge Kokosnuss)
- ein Stück superreife Ananas
- Lindenblätter unterwegs

- ein kleine Kräutertour mit dem Fahrrad
- Sammeln von Gundermann (zur Schokoladenherstellung), Weißer Taubnessel, Lindenblättern und Wiesen-Salbei

- einmal durchs Kneippbecken gewatet und die Unterarme im Armbecken gekühlt

- eine große Schüssel Salat


- 1 1/2 Stunden Yoga am Abend - regenerativ geübt mit Pranayama

- mein Lieblingsabendessen: Durian mit Giersch - hmmmm (hier übrigens meine ganze Durian-Geschichte, die schon 2005 begonnen hat)

- außerdem: die erste Wassermelone und nochmal jede Menge Lindenblätter


Sonst war es eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag, aber einer, der genau meinem Geschmack entspricht. Und heute gehts auf zur Exkursion und zum Zubereitungskurs "Wildes Schokoladenglück" - auch nach meinem Geschmack. Euch allen einen wunderschönen Tag mit vielen wilden Genüssen.

Es muss nicht immer so opulent sein - aber das ist wild&roh vom Feinsten
Übrigens: Es gibt noch freie Plätze bei der Wildpflanzen-Exkursion für Anfänger am kommenden Dienstag (27.5.).

Donnerstag, Oktober 31, 2013

Krack, Crack, Cracker

Ihr Lieben, die Herbstsonne lacht und ich freue mich, dass ich bei diesem Wetter noch draußen schlemmen kann. Heute gab es leckeren Wiesen-Pippau, Süßdolde, Kornelkirschen und Eibenfrüchte (ohne Kern!!!). Letztere teilte ich mir redlich mit den Vögeln, die überall zwitschernd in den dunkelgrünen Hecken sitzen und mir kostenlos zum Essen das Musikprogramm liefern. Schön wars.

Ich habe soviel zu berichten und komme mit dem Schreiben nicht nach. Das fällt mir das Erzählen live doch leichter - bin gespannt, was Ihr dazu sagt!

Nun aber zum eigentlichen Thema. Ich bin ja ein Fan von Crackern und mache mir die auch gerne mal zwischendurch, so wie in Rohköstliches beschrieben. Nun habe ich aber eine Quelle entdeckt für Cracker, die ich euch unbedingt verraten muss. Die liebe Dany hat sich in die rohköstliche Selbstständigkeit gestürzt und eine Crackerproduktion aufgemacht und ich durfte kosten und gleich eine der ersten Kunden sein. Schaut mal, so sieht das aus, wenn man das volle Programm kriegt:

Ich liebe Päckchen, die mit Rohköstlichem gefüllt sind!

lauter unterschiedliche Sorten - Pizza-Style, Forrester, Tomabel, Carry und Red Peterle

meine Favoriten sind Champigula (braun) und Carry (gelb)...aber mit gaaaanz knappem Vorsprung vor den anderen
Ihr seht schon - ich war ziemlich begeistert und die, die hier öfter lesen, wissen: hier wird nur gelobt, was nicht schmeckt wid nicht vorgestellt und: Ich bin beim Thema Essen nicht bestechlich (sonst auch nicht!, glaub ich) - das sei den Skeptikern mal gesagt.
Also, was wollte ich noch sagen: Rawdies - so heißt Danys kleine Firma Marke EineFrauganztoll-Unternehmen macht oberleckere Dinge. Für mich kann das Salz übrigens weggelassen werden - und das wäre sogar bei einer bestimmten Mindestbestellmenge (waren es  500g oder 1 kg?) möglich. Und was ich noch testen durfte, waren leckere Fruchtschnitten - die es aber noch nicht im Shop gibt - hoffentlich demnächst - ich brauche Nachschub.
die leckerste Versuchung, seit es Fruchtschnitten gibt - hier Dreierlei aus Zwetschge, Banane, Kokos
Und so sieht dann mein Lieblingsnachtisch aus... Durian an Wildpflanzen - diese hier waren noch von der Rohvolution vom Michaelshof und leckere Durian von Orkos - mehr Rohvolution demnächst!

Montag, April 26, 2010

Vogelmiere zum Kaufen - mit Durian ein Lieblingsessen

Manches Mal haben Großstädte auch Vorteile. Etwa wenn deren wunderbare Obst- und Gemüsemärkte jeden Trend im Angebot haben, oder weil spezielle Firmen mit alternativen Angeboten, sich dort halten können, weil es genügend Nachfrage gibt. Am Samstag habe ich in München Vogelmiere aus Demeter-Anbau entdeckt und Durian. Welch eine Geschmacksexplosion und sein einigen Jahren mein erklärtes Lieblingsessen - falls es so etwas überhaupt geben kann, denn bei der Vielfalt, die eine Rohköstlerin zur Auswahl hat, gibt es eigentlich nicht nur ein Lieblingsgericht. Bevor ich ins Schwärmen komme, hier lieber Bilder, die mehr sagen.



Übrigens: die Vogelmiere gab's zum Preis von 1,99/100 g, da kann man nichts sagen, denn ein guter Feldsalat kostet auch nicht weniger. Normalerweise kaufe ich natürlich keine Vogelmiere - aber diese musste ich unbedingt testen. Und was soll ich sagen: Sie war erstklassig. Die Portion auf dem Teller waren 80g. Und wenn man nun weiß, dass die Vogelmiere 7 x soviel Eisen und bis zu 10 mal mehr Vitamin C als der Kopfsalat zu bieten hat, dann ist das doch durchaus ein preiswertes Vergnügen . Daneben enthält sie außerdem Selen, Kieselsäure und die kleinen Samen sind voller Gammalinolensäure. Obendrauf noch eine Portion Mineralstoffe - was will man mehr?

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Winterseminare - Exotische Früchte - Sprossenanzucht

Exotische Früchte - für Einsteiger

"Kennen Sie Granatäpfel und Papaya? Auch Karambole, Kaki, Cherimoya? Oder wollten sie schon lange einmal wissen, wie diese Früchte geöffnet, zubereitet und verzehrt werden? Auch wenn Sie einmal den Geschmack einer vollreifen Mango oder Ananas genießen möchten, sind Sie in diesem Kurs richtig. Außerdem erfahren Sie allerhand Wissenswertes zu gesundheitlicher Wirkung und Herkunft dieser Früchte. Lassen Sie sich für einen Abend in die Tropen entführen und genießen Sie die Entdeckung ganz besonderer Geschmackserlebnisse. Ein Seminar für alle, die im Winter auch süße, frische und verführerische Momente erleben wollen."


Exotische Früchte - für Fortgeschrittene

"Für alle Fortgeschrittenen auf dem Gebiet der Exotischen Früchte. Wem Litschi, Kaki und Ananas nichts Neues mehr zu bieten haben, der kann in diesem Kurs die noch unbekannte Welt der Exotischen Früchte zu entdecken. Wie wärs mit Durian, Cempedak, Safu und verschiedenen Sapoten? Oder einer Butterkokosnuss frisch vom Baum? Neue Geschmacksentdeckungen aus den Tropen - mit Verkostung."


Sprossen – Leckere Vitaminbomben für den Winter!

"In diesem Kurs geht es um Anzucht und Verwendung verschiedener Sprossenarten. Zwischen Kresse und Weizenkeimen, welche den meisten bekannt sein dürften, gilt es eine Vielfalt an kulinarischen Bereicherungen zu entdecken. Das Repertoire reicht von Alfalfa- über Broccoli-, Kichererbsen- und Radieschen- bis zu Rotklee- und Senfsprossen. Zahlreiche verschiedene Arten werden vorgestellt. Wie man für Nachschub sorgt, die Sprossen selbst kultiviert, bevorratet und sie in der Küche verwendet, wird Inhalt dieses Kurses sein. Außerdem werden die verschiedenen Keimgeräte unterschiedlicher Hersteller und Hilfsmittel vorgestellt. Dieser Kurs rüstet Sie bestens aus, für eine unabhängige Vitaminversorgung im Winter.


Wer Näheres erfahren will schicke eine Email an tine-taufrisch(ÄT)web.de.

Donnerstag, Juli 12, 2007

neues vom paketdienst

Ich hatte ja hier von meinem Paketzusteller erzählt , der selber jetzt bei Tropenkost bestellt, gestern hat er mir ausrichten lassen, es wären die besten Früchte gewesen, die er je gegessen hätte. Und ich habe gestern ein besonders leckeres Paket geliefert bekommen. Von den Avocados, gab es nur noch eine einzige, als Ersatz habe ich Durian bekommen, so dass insgesamt 5 kg Durian in meinem Paket waren - suuuperreif und extrem lecker. An dieser Stelle deshalb ein herzliches Danke und Grüße an die Jungs von Tropenkost.
Und wer immer noch nicht weiß, was am Besten zu Durian schmeckt, dem sei zum wiederholten Male der Giersch empfohlen - ausführliche Infos in bewegten Bildern gibt es hier (auf Video klicken!)

Montag, April 30, 2007

Petras Bericht zum Rohkost-Coaching

Petra schrieb gestern im Forum Folgendes:


....ich muss Euch jetzt mal von unserem Coaching mit Tine berichten.

Ich hatte einen supertollen Tag mit Ihr. Morgens haben wir zusammen Pizzaboeden und Boeden fuer Toertchen (alles roh natuerlich) zubereitet.

Mittags gab es dann eine Wildkraeuterwanderung. Das war natuerlich sehr lehrreich und hat auch viel Spass gemacht. Auch meine Kinder waren mit Eifer bei der Sache. Unterwegs haben wir uns dann mit Durian, Wildkraeutern, Datteln gefuellt mit Wildkraeutern und noch anderem Obst versorgt. Das hat uns wieder Schwung fuer den Heimweg gegeben. Und die Durian war so lecker. Jetzt bin ich auch endlich auf den Geschmack gekommen. Wirklich eine tolle Frucht.

Leider gibt es bei uns zur Zeit nicht so sehr viele verschiedene Wildkraeuter. Zum einen ist hier alles schon sehr, sehr trocken und zum anderen waechst hier eine bsestimmte Sorte Baum oder Strauch (weiss jetzt leider nicht mehr so genau wie er heisst), der hier alles vereinnahmt. Seit Tine mich darauf aufmerksam gemacht hat, faellt es mir natuerlich auch auf. Ueberall waechst dieses Zeug, dass leider nicht essbar ist.

Zu Hause gab es dann zum Abendessen die getrockneten Pizzaboeden mit diversen Gemuesesorten, die Obsttoertchen, einen Blumenkohlsalat und als Kroenung Bananen-Brennnesseleis. Und natuerlich die Wildkraeuter. Alles war wirklich sehr, sehr lecker.

Das Coaching mit Tine hat mir gezeigt, dass ich immer viel zu wenig Wildkraeuter dafuer aber zuviel Obst gegessen habe. Ausserdem schmecken mir die Wildkraeuter in der Combination mit Obst viel besser als wenn ich sie mit in meinen Salat tue.

Weiterhin gab es noch wertvolle Kraeutertipps fuer meinen kleinen Vorgarten.

Leider war der Tag viel zu kurz und die Zeit verging wie im Fluge.

Meine Juengste sagte dann am Ende der Wildkraeuterwanderung, dass sie sich zu ihrem Geburtstag auch einen Urkosttag mit Tine wuenscht.

Leider hatten wir keine Zeit fuer sportliche Aktivitaeten. Aber das habe ich dann spaeter noch zu Hause gemacht.

Wir hatten alle sehr viel Spass mit Tine und haben noch einiges dazu gelernt.



Ich freue mich, dass es Euch gefallen hat!!! Wer auch ein Coching möchte: Email an tine-taufrisch @web.de

Samstag, April 28, 2007

Wildkräuterwanderung und Rohkost-Coaching

Zwei erfreuliche Highlights gab es diese Woche - einmal die Wildkräuterexkursion mit einer 11. Klasse und dann ein Rohkost-Coaching bei Petra und ihrer supersüßen Familie. Beides war eine solche Bereicherung für mich, dass ich auch heute noch genügend Energie habe, um am Schreibtisch die weniger inspirierende Arbeit zu erledigen. Was ich dazu noch betonen möchte: Kinder sind einfach viel natürlicher als Erwachsene, sie trauen sich die Früchte und Kräuter zu probieren, je kleiner umso unerschrockener. Sehr beeindruckt hat mich Petras Jüngste (9 Jahre), die sich in kürzester Zeit die Kräuter und Bäume merken konnte, sie wird einmal keine Probleme haben, sich mit Vitaminen zu versorgen. Die 11-Klässler dagegen mussten erst einmal warm werden. als ich das erste Blatt in den Mund steckte machten sie noch große Augen, aber nach zwei Stunden waren viele schon ganz mutig geworden und begierig Neues zu efahren.

Der Renner bei Petras Kindern war ein Brennnessel-Bananen-Eis, aber auch Kräuter mit Durian haben sie probiert. "Kraftbonbons" - diesen Ausdruck hat Petras Jüngste kreiert - haben uns auf der Wildkräuterwanderung als Wegzehrung gedient. Das sind einfach dick mit Kräutern gefüllte Datteln. Kinder essen sie, und sind so schnell gestärtkt auf einer Wanderung beispielsweise und gleichzeitig werden sie gut mit Vitaminen versorgt.
Ich hatte nur viel zuviel Programm, das haben wir leider nicht alles geschafft. Es war Programm für drei Tage in meiner Kiste. Wir haben ein rohköstliches Festmahl zubereitet, und haben eine lange Wildkräuter-Wanderung gemacht und wir haben viel gesprochen, über Kindererziehung, über rohköstliche Ernährung, über Familienleben und über Gesundheit und gaaanz viele Wilkräuter gegessen. Außerdem hat Petra Tipps für das Anlegen Ihres Wildkräutergartens bekommen und die ein oder andere Pflanze dort entdeckt, welche die Natur ihr da schon reingepflanzt hat, Wegmalve zum Beispiel. Es war einfach ein wunderschöner Tag. Wer auch so ein Personal Training bei sich zuhause haben möchte, der meldet sich einfach unter tine-taufrisch@web.de.

Freitag, März 16, 2007

Durian

Ich hatte ja vor einiger Zeit von meinem Durian-Experiment erzählt - und was soll ich sagen, es wirkt. Als am Donnerstag das Tropenkost-Paket ankam, da gabs zwar kurze Beschwerden, weil aus der luftdichten Kiste ja ein richtiger Durian-Dampf entweicht beim Öffnen. Aber die Durian wird nicht nur im Kühlschrank mittlerweile geduldet, ich darf sie auch ohne Beschwerden meiner Mitbewohner essen. Also, wer Probleme mit Durian in der Kombination mit anderen Menschen hat: Da hilft nur einmal selber essen. Ich gehe davon aus, dass der Körper entsprechende Stoffe bildet, die er zum Verdauen und Verwerten braucht.
Ich selber bin immer ganz sparsam und trotzdem verschwindet die Durian fast so schnell wie sie gekommen ist, und das ist alles was davon übrig bleibt:

Mittwoch, Januar 31, 2007

brief aus den tropen

Von Tropenkost kam heute die unten zitierte Email:

Es lohnt sich vor allem die Links einmal anzuschauen. Ganz recht hat Tropenkost mit dem Hinweis darauf, dass auch Äpfel und Birnen, die natürlich nicht jetzt bei uns reif geworden sind, in so genannten CA-Lagern gelagert werden und daher nicht mehr ganz so frisch sind, wie sie zu sein scheinen. Manchmal frage ich mich, ob es nicht natürlicher wäre herkömmlich gelagerte Äpfel zu essen, denn die Natur wird sich schon was dabei gedacht haben. Bei Magen-Darm-Erkrankungen (Noro-Virus lässt grüßen) ist ein abgelagerter Apfel hilfreich, ein frischer jedoch weniger, weil er noch zuviel Säure enthält.
Tropenfrüchte sind sicher eine gute Möglichkeit sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Aber... die Wildkräuter nicht vergessen! Interessant finde ich auch den Verweis auf die Preisbildung. Hierzu möchte ich noch zu bedenken geben, dass viele Menschen (mehr als wir vermuten) bereit sind sehr viel Geld für Exotisches zu bezahlen. Vergangenes Wochenende gab es bei meinem Obst- und Gemüsehändler um die Ecke Kirschen. Kirschen um diese Jahreszeit sind wirklich exotisch!!! Aber jetzt kommts: 3,95 € für 100g - zum auf der Zunge zergehen lassen: 39,50 € das Kilo. Auf meine Frage, ob die jemand kaufen würde, meinte er nur: "Du siehst ja, der Korb ist fast leer." Also, da braucht sich doch niemand über 6,50€ für ein Kilo leckere Thailand-Mango beschweren. Die Kirschen kamen übrigens aus Australien, auch per Luftfracht. Ob allerdings wie die Früchte von Tropenkost als Beiladung im Personenflug weiß ich nicht. Wäre interessant, ob bei Tropenkost jemand was dazu weiß.

Was sich übrigens auch lohnt: Ein Blick auf die Rezepte - letzter Link!

Liebe/r Tropenkost-Freund/in,

Bangkok, 30.01.07:

Immer wieder erhalten wir Rückfragen zu Preisvergleichen und der Frage "Schiffs- oder Flugware?". Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen unserer "Tropenkost-Flugware" und anderen BIO-Bananen, Avocados, Mangos, Papayas oder billigen Kokosnüssen für € 0,99 im Asia-Shop um die Ecke?! Warum nicht einfach mal "billig" einkaufen gehen?!

Grundsätzlich ist es immer besser rohe Früchte zu essen, als Kochkost, egal woher sie kommen oder wie sie transportiert wurden. Bei "billigen" exotischen (BIO-)Früchten oder Kokosnüssen aus dem Asia-Shop gilt es aber zu bedenken, dass dies nur durch günstige Transportkosten per Schiffscontainer machbar ist. Avocados, Bananen, Mangos, Melonen oder Papayas werden dazu grün und unreif geernet und in gasdichten Kühlcontainern bei 0,5 - 15 Grad (je nach Art) unter kontrollierter bzw. modifizierter Atmosphäre ca. einen Monat transportiert. Während des Transportes wird die Atmosphäre durch Stickstoffspülungen oder CO2- und Ethylen ständig reguliert. Durch die "geeignete" Atmosphäre wird zusätzlich zur Kühlung die Atmung der Früchte (siehe auch "Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit..." ) reduziert und damit die längere Haltbarkeit erzielt. Die Früchte fallen in eine Art Winterschlaf und verderben nicht.

Nach Ankunft in Deutschland wird die Schiffsware per Lastwagen zu Reifefabriken in ganz Deutschland transportiert. Diese Reifekammern sind wahre Zauberboxen: Maschinen blasen Gas, das die Früchte schnell reifen lässt, in die Kammern und in fünf bis acht Tagen ist z.B. die Verwandlung zur sonnengelben Banane komplett. Anschließend werden die Früchte in die Läden gebracht und verkauft. Die Lagerung von Früchten und Gemüsen unter modifizierter Atmosphäre ist auch in der Landlagerung, insbesondere bei Äpfeln, Birnen und Kiwis, sehr verbreitet. Hiermit lassen sich Lagerzeiten erreichen, mit denen man das ganze Jahr über den Markt bedienen kann.

Ob es sich nach einer solchen "Behandlung" dann noch um Roh- und Urkost handelt und welche Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen diese mehrere Wochen alten Früchte und Kokosnüsse dann enthalten, mag jeder selber beurteilen. Fakt ist, dass der Transport sonnengereifter, unbehandelter und ursprünglicher exotischer Früchte nur per Luftfracht möglich ist, da diese Früchte nach der Ernte innerhalb weniger Tage bei Ihnen auf dem Küchentisch sein müssen.

Tropenkost garantiert Ihnen, dass wir ausschlisslich baumgereifte, erntefrische Tropenfrüchte aus Thailand – VOLLREIF, ZUM SOFORTIGEN VERZEHR – in Rohkost-Qualität, mit bestem Geschmack, der vollen Fruchtsüße der Tropen und dem natürlichen Vitamingehalt DIREKT zu Ihnen nach Hause liefern.

Bei uns geht es seit einigen Wochen wieder eindeutig in Richtung „Hochsommer“. Und das macht sich bei der Qualität deutlich bemerkbar. Insbesondere Durian und Mango haben fast schon wieder die Spitzenqualität der Hochsaison und munden einfach rohköstlich. Inwischen wird Thai-Gemüse auch bei Rohköstlern immer beliebter. Ein Rezept für eine Thai-Suppe mit Zitronengras hier!

Dienstag, September 12, 2006

la provence...

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war wieder einmal sehr schön, ein sanfter Urlaubsort mit erholsamer Stimmung, da könnte ich es auch durchaus länger aushalten. Ein bisschen Urlaubsstimmung habe ich mir bewahrt und möchte sie noch eine Weile behalten.
Frankreich ist aber auch verführerisch und dem Duft eines frischen Baguettes lässt sich nur schwer widerstehen. Wie dumm von mir, schon sind die Nasennebenhöhlen wieder zu und ich halte strenge Diät - wenn man bei Köstlichkeiten wie Durian mit Barbarakraut überhaupt von Diät sprechen kann. Dieses vanillecremige Gericht habe ich mir heute Mittag in praller Sonne auf dem Balkon gegönnt - 500 gr Durian und einen ganzen Bund Grün habe ich vertilgt - mit Hochgenuss. Da arbeitet es sich doch gleich wieder viel leichter. Das Barbarakraut (Barbarea vulgaris) gibt es übrigens bei uns auf dem Markt zu kaufen, hier kommt immer mal wieder was dazu und so bin ich auch wenn ich nicht auf Feld und Wiese komme gut versorgt.

Dienstag, August 08, 2006

durianprobleme

Else hat sich letzte Woche über eine unreife Durian beschwert. Ich hatte jetzt schon verschiedene Reifestadien und alle genossen. Die, die gerade vor mir liegt ist superreif und cremig, hat aber den Rest der Familie auf den Plan gerufen. Weiterer Durianverzehr soll wegen Geruchsbelästigung verboten werden. Na ja, ich kanns ja verstehen, letztes Jahr ging es mir genauso. Anscheinend riecht man den Geruch nicht mehr, wenn man die Frucht isst, ich jedenfalls kann nichts feststellen. Mich würde mal interessieren, ob man den Duriangeruch auch als Körpergeruch wahrnimmt und wenn ja, ist das dann angenehm oder vertreibt das die Mitmenschen. Neulich im Zug hat mich der Buttergestank vom Brot meines Sitznachbarn gestört, ändern sich die Geruchsempfindungen so schnell? Auch Käsegeruch finde ich nicht mehr in jeder Situation angenehm. Was riechen die Japaner, wenn sie uns Europäer "Butterstinker" nennen? Fragen über Fragen. Die Durian werde ich in Zukunft wohl direkt an der frischen Luft verzehren müssen. Neulich noch habe ich mich gefragt, warum Durians in wilden Orgien auf einmal verspeist werden müssen, wie man das ab und zu liest. Jetzt weiß ich es.

Mittwoch, Juli 26, 2006

wunderblume

Ich habe eine Wunderblume auf meinem Balkon - Mirabilis jalapa. Sie begeistert mich jeden Tag aufs Neue, mit ihren kräftig roten Blüten, die erst am Abend aufgehen , wenn es dunkel wird und sich morgens wieder schließen. Ich hatte den Samen im letzten Jahr auf der Giardina in Zürich geschenkt bekommen und sie mit wenig Beachtung einfach in den Topf der Bougainvillea getreut (botanisch passt das sogar, beide sind aus der Familie der Nyctaginaceae (Wunderblumengewächse). Im letzten Jahr war sie nicht besonders wüchsig und im Herbst habe ich sie auf Rumpf und Stumpf zurückgeschnitten. Die Bougainvillea überwinterte im Wohnzimmer und die Wunderblume war im Winter bis auf die kläglichen Reste nicht auffällig. Aber im Frühjahr hat sie ordentlich zugelegt, und jetzt muss ich aufpassen, dass sie der Bougainvillea noch Platz lässt. Umtopfen ist angesagt, leider haben den vorgesehenen Topf schon wieder Schnittsellerie, Zitronenmelisse und Durian-Samen belagert - hier macht auch jeder was er will. :-)

Bilder in der Reihenfolge: mittags, abends, nachts



Montag, Juli 24, 2006

durian - das wunder

Die Woche fängt gut an - ich bin vorbereitet für meine Präsentation am Nachmittag bei einem Kunden und war deshalb noch auf einen Sprung im Asia-Laden. Und dort gab es heute: Superreife süße Mango, Rambutan und Durian! Mit Durian hatte ich ja schon einmal meine Erfahrung gemacht, im letzten Jahr, hier mal kurz das Ergebnis:

Montag, 1. August 05
Heute habe ich gleich mehrere Reinfälle erlebt. Ich freute mich wie ein Schneekönig, als ich bei dem kleinen thailändischen Laden um die Ecke eine Durian erwerben konnte. Stolz transportierte ich sie im Fahrradkorb nach Hause. Ganz reif, wäre sie, versicherte mir die freundliche Thailänderin und tatsächlich, sie war schon aufgeplatzt. Sie war ein wunderschönes Fotomodell und lässt Durian-Liebhabern bestimmt das Wasser im Mund zusammen laufen. Ihr Geruch allerdings war abstoßend, eine Mischung aus Knoblauch, Zwiebeln und Käse, einfach penetrant. Der Geschmack hoffte ich, würde besser sein. Das zumindest wird immer behaup-tet. Die Frucht, die als Lieblingsfrucht von Lady Di auch bei uns Berühmtheit erlangte, soll ein Genuss sein. Ein Segment probierte ich lange und ausführlich, aber wie ich es auch an-stellte, der Geschmack war zwar ein Erlebnis, aber leider eines von der schlechten Sorte. Durian würden, da war ich mir ganz sicher, nicht zu meinen Favoriten gehören. Mein Mann meinte nur, er wisse jetzt auch, warum es in dem thailändischen Laden immer so seltsam rieche. Die Konsistenz gab mir den Rest. Vielleicht sind Durians so etwas wie die Austern der Rohköstler, mit deren Konsistenz war ich früher auch nicht zurecht gekommen. Und ehrlich gesagt habe ich nie verstanden, warum so viel Geld für diese schlabberigen Tiere bezahlt werden. Aber ich nehme an, Austern und Durians haben einfach ihre Liebhaber. Die Durian (manche sagen auch der Durian) wird von wirklich vielen hoch geschätzt. Und in Asien wird der Durian "Gott der Früchte" genannt. Die Affen prügeln sich um die Früchte, in Flugzeugen allerdings dürfen sie nicht mit in den Passagierraum genommen werden – ich verstehe nun auch weshalb. Nun, ich habe die Durian wieder in den Laden zurück getragen, sehr zum Ent-setzen der Besitzerin, die sich über meinen Einkauf so gefreut hatte, wohl weil sie dachte in mir einen echten Fan für diese Früchte gefunden zu haben. Natürlich habe ich den stolzen Preis von 13,60 € für die 1,7 kg Frucht nicht zurück gefordert. Wir haben nun immerhin schöne Bilder und sind dafür dankbar. Aber um die Frucht hätte es mir sehr leid getan, ihr Aussehen hatte mir durchaus imponiert, und deshalb wollte ich sie lieber verschenken, statt sie in den Müll zu werfen. Leider kenne ich niemanden, dem ich ein ernsthaftes Interesse an diesem stinkenden Geschenk zugetraut hätte, deshalb habe ich den stacheligen Igel sozusagen wieder nach Hause gebracht.
Ich hatte Glück, die freundliche Thailänderin hatte Verständnis für mein Problem, und hat mich nicht für mein Unwissen gestraft. Grinsend meinte sie, sie hätte sich schon gedacht, dass ich mit dem Geschmack und dem Geruch der Durian Probleme haben könnte, obwohl sie auch Kunden hätte, die begeistert wären. Auf meine Frage, ob es auch Thailänder mit einer „Durianabneigung“ geben würde, nickte sie heftig. Ich bin also nicht alleine, im Gegenteil, in manchen asiatischen Regionen ist es sogar verboten Durians auf öffentlichen Plätzen zu essen, keinesfalls ist ihr Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt. Mittlerweile kann ich das wirklich gut verstehen, der Geruch hängt noch in der Wohnung und den Geschmack werde ich so schnell nicht vergessen. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann werde ich es noch einmal probieren mit der Durian. Bis dahin genieße ich all die anderen leckeren Tropenfrüchte, wie beispielsweise die jungen Kokosnüsse, die man erst leer trinken und dann auslöffeln kann. Drei davon hat mir die Thailänderin mitgegeben, was sehr zum Frust-Abbau beigetragen hat.

Seither habe ich einen großen Bogen gemacht um die Früchte, aber heute habe ich einen zweiten Versuch gewagt - Else hat mich inspiriert. Und, oh Wunder, lecker, lecker, lecker kann ich nur sagen. Der zweite Versuch hat sich gelohnt, ich kann gar nicht beschreiben, was ich alles schmecke:
Vanillepudding, Walnüsse, Zwiebel?!, süß, herzhaft und cremig, ähnlich wie Cempedak, die mir sehr gut schmeckte, die ich aber immer Schweinebratenfrucht genannt habe, weil sie mich daran erinnert. Nur das Anschauen fällt mir schwer, irgendwie ist sie doch eine kleine Schlunzfrucht, auch wenn ihr Äußeres nicht darauf schließen lassen würde.
Die Bilder finde ich momentan nicht - reiche ich nach :-)